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Fahrradhelme für Kinder im Test

Vor etwa zweieinhalb Jahren war ich an dem gleichen Punkt. Felix war damals 1 1/2 Jahre alt, konnte schon laufen und wir überlegten, ob und wie wir mit ihm Fahrradfahren sollten. Letztlich haben wir alle Möglichkeiten abgewogen und uns damals für einen Fahrradkindersitz entschieden. Zu dem Zeitpunkt war der Anhänger noch nicht notwendig und zu teuer. Wer die Vor- und Nachteile der beiden Transportmittel überblicken möchte, der kann mal in meinen Bericht Fahrradanhänger oder Fahrradsitz reinlesen.

Diesmal geht es um beide Jungs. Ich brauche passende Fahrradhelme und stehe immer wieder vor der Frage „Wie ermittel ich eigentlich die richtige Helmgröße?“. Auf der Seite fahrradhelm-ratgeber.de habe ich die Antwort gefunden. Tatsächlich muss man nur den Kopfumfang mit Hilfe eines Maßbands messen und dann die entsprechende Größe kaufen. Wer Fahrradhelme für Kinder online bestellt kann die Größen einfach auswählen. Meist sind es Einheiten wie „49 bis 53“, da man die Helme auf der Rückseite dann noch perfekt dem Kopf anpassen kann.

Der Helm sollte keinesfalls zu locker sitzen, aber auch nicht unangenehm drücken. Er sollte fest auf dem Kopf der Kinder sitzen. Das alles bringt aber nichts, wenn nicht auch der Verschlussriemen fest sitzt. Dieser sollte ebenfalls nicht zu lose oder zu stark verschlossen sein. Das Kind soll sich generell mit dem Helm wohl fühlen, denn sonst macht das Fahrradfahren keinen Spaß.

Wir haben uns damals für den Kinderhelm KED MEGGY Reptile entschieden und sind bis jetzt überzeugt. Der Helm wird ausreichend belüftet, reflektiert sehr gut und dank des QUICKSAFE-Verstellsystems lässt sich er sich schnell dem Kopf anpassen. Die Größe kann von Mal zu Mal variieren, denn im Herbst tragen die Kinder oft leichte Jersey-Mützen unter dem Helm um die Ohren vor dem Wind zu schützen.

Die genaue Übersicht zu den derzeit bestbewerteten Helmen findet ihr im ADAC-Test. In die Ergebnisse fließen vor allem die Faktoren Unfallschutz, Komfort, Trageeigenschaften und Handhabung ein. Doch auch Aspekte wie Hitzebeständigkeit und Schadstoffe werden mit einbezogen. Im Fazit könnt ihr weitere Details nachlesen oder euch die einzelnen getesteten Kinder- und Kleinkinderhelme nochmals genauer ansehen.

Gebrauchte Fahrradhelme sollte man nicht kaufen, denn man weiß nie, was dieser Helm bereits durchgemacht hat. Auch wenn der äußere Schein perfekt ist, so können sich doch Risse oder andere Beschädigungen darunter verbergen, die bei einem eventuellen Sturz ins Gewicht fallen.

    Die wichtigsten Infos zum Kinderfahrradhelm zusammengefasst

  • Immer die richtige Größe prüfen und den Kopfumfang mit dem Maßband nachmessen.
  • Der Helm darf nicht zu locker sitzen, darf aber auch nicht drücken.
  • Es muss gewährleistet sein, dass der Helm fest verschlossen ist.
  • Vor allem ein Kinderhelm sollte über Reflektoren und evtl. auch über ein Blinklicht verfügen.
  • Keine gebrauchten Helme kaufen, da eventuelle Risse und Schäden nicht immer sichtbar sind.

Die besten Kinderhelme – Meine Empfehlungen

Der Kinderhelm Cratoni Akino hat im ADAC-Test am besten abgeschnitten. Den Helm gibt es natürlich auch in anderen Designs, die Mädchen vielleicht eher ansprechen. Der Helm verfügt über ein gutes Verschlusssystem und als großes Plus hat er auf der Rückseite noch ein integriertes Blinklicht um noch schneller von Autofahrern wahrgenommen zu werden.
Die Kinderhelme von Limar haben ebenfalls sehr gut beim ADAC-Test abgeschnitten. Auch die Bewertungen auf Amazon sind eindeutig sehr positiv. Die hübschen Designs finden sicher den richtigen Kopf. Je nach Helm ist die Rückseite flach designt um auch im Kindersitz nicht zu stören. Ein verstellbares Blinklicht ist auch hier integriert.
Auch mit der Marke Alpina kann man eigentlich nie was falsch machen. Der Kinderhelm Carapax JR Flash hat beim Kinderhelm-Test vom ADAC an vierter Stelle eines der besten Ergebnisse erzielt.
Diesen Kinderhelm von KED haben wir. Damals haben wir uns aufgrund der super Bewertung und dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis für dieses Modell entschieden. Ein klasse Helm für Kinder jeden Alters. Auch dieser Helm hat ein super Verschlusssystem, eine gute Polsterung und ein Blinklicht am Hinterkopf.
Die Kleinkinderhelme Little Nutty der Marke Nutcase gibt es in vielen tollen Designs. Beim ADAC-Test schneidet dieser Helm bei den Helmen für Kleinkiner am besten ab. Er garantiert einen besonders hohen Aufprallschutz und bietet alle Vorteile der anderen Helme, wobei dieser kein integriertes Blinklicht hat, was man bei Kleinkindern jedoch auch nicht wirklich benötigt.

Kinder dürfen laut Herstellerangaben ab einem Jahr in den dafür vorgesehenen Kinderfahrradsitzen mitfahren. Babys kann man ebenfalls schon mit dem Fahrrad transportieren, allerdings nur im Fahrradanhänger und in den für Babys entwickelten Sitzen. Diese sehen meist wie Hängematten aus, um eine bestmögliche Federung zu gewährleisten. Generell rät man jedoch davon ab, mit Babys zu viel in diesen Anhängern zu fahren, da sich die Erschütterungen – trotz guter Federung – negativ auf die Wirbelsäule des Säuglings auswirken können. Praktisch sind die Anhänger jedoch gerade mit zwei Kindern, da man sie meist auch als Doppel-Kinderwagen nutzen kann.

Gutes Zubehör für sicheres Radfahren

Die Römer Fahrradsitze kann ich wärmstens empfehlen. Wir haben einen und sind damit sehr zufrieden. Unser Sohn sitzt darin wirklich sicher und sehr bequem. Er genießt die Fahrt wie ein König im Thron. Besonders mag ich die Kopfstütze, die bei anderen Kindersitzen nicht so ausgeprägt sind, für mich aber immens wichtig, sollte das Rad doch mal umkippen. Der Sitz lässt sich schnell anbringen und abnehmen und eignet sich perfekt für die Stadt und das Land.
Damit eure Kinder auch bei Regen auf dem Sitz nicht allzu nass werden, könnt ihr jetzt diesen tollen Regenschutz für Kinder bestellen. Ein tolles Regencover, mit dem ihr gemeinsam auch noch besser gesehen werdet. Gerade bei längeren Touren lohnt es sich dieses mit dabei zu haben.
Wir sind große Fans der Puky Laufräder und Kinderfahrräder. Felix hat mit dem kleinen Puky Wutsch gestartet, hat dann mit dem Laufrad viel Spaß gehabt und gelernt die Balance zu halten und nun fährt er das Puky Kinderfahrrad. Mich überzeugt die Marke in Puncto Qualität und Funktionalität. Super Kinderräder.

Fahrradhelme für Kinder im Test - Für jedes Alter die richtige Größe

2 Comments

  • Boky

    Als ich meien Sohn den ersten Fahradhelm gekauft habe, war sie 12 Monate alt.
    Bin extra in ein Fahrradgeschäft gegangen und habe mir mehrere Modelle zeigen lassen. Gekauft habe ich den KED in XS, den kann man in der Weite verstellen, sodass auch noch eine Mütze drunter passt. Jetzt ist Lina 25 Monate alt und er passt immer noch sehr gut. Geht bis zu einem KU von 49cm.
    Später hatte ich mal bei Real geguckt und die hatten nur Helme ab Größe S, für die ganz Kleinen hatten sie garnichts.

  • Elena

    Wir waren auch beim Radl-Laden und haben uns durchprobiert. Zufällig ist es bei unserem Zwerg einer von deinen erwähnten Marken geworden, wir haben einen von KED. Der hat ihm am besten gepasst, er hat eher einen breiten Kopf. Ich finde ihn leicht zu „bedienen“, also das Anpassen an den Kopf geht super. Wir haben schon den zweiten Helm, den zweiten finde ich von der Handhabe sogar noch etwas besser als den ersten, der Kinngurt geht jetzt noch leichter und gefahrloser zu (bei der kleineren Größe hab ich ihn mal ins „Doppelkinn“ gezwickt 😕 ) Was mich jetzt im Nachhinein freut: KED hat bei Stiftung Warentest mit am besten abgeschnitten.

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