30-Minuten-Rezepte

Die meisten Eltern stehen sicherlich regelmäßig vor der Frage „Was koche ich heute, was schnell geht, aber doch abwechlungsreich ist?“. So geht es mir zumeist regelmäßig.

Ich habe daher hier eine kleine aber feine Liste erstellt, die ich regelmäßig erweitere, mit tollen Gerichten die einfach und kinderfreundlich sind, schnell zubereitet werden können, und doch selbst gekocht sind. Ab und an greife ich auch auf Convenience-Food zurück, das finde ich nicht verwerflich wenn man es A. nicht jeden Tag macht und B. etwas selbst dazukocht und das Menü so abwandelt. Gerade Tiefkühlgemüse ist gesünder als „frisches“ Gemüse aus dem Supermarkt, da es wesentlich mehr Vitamine enthält. Nur frisch vom Feld ist es noch besser!
Das Gericht muss nicht immer super exotisch sein, denn meiner Erfahrung nach essen die Kinder meist gute Hausmannskost viel lieber. Und wer hat nicht gerne ein glückliches Kind am Esstisch? 🙂

Schnelle Rezepte in 30 Minuten gekocht:

Schinkennudeln
Kartoffel-Brokkoli-Auflauf
Pasta mit frischen Tomaten, Salbei und Garnelen
Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei (und Spinat)
Selbstgebackene Pizza
Fischstäbchen und selbstgestampften Kartoffelpüree und Buttergemüse
Nudeln mit selbstgemachter Tomatensauce (oder Pesto)
Käsespätzle mit Röstzwiebeln
Selbstgemachte Hamburger
Fleischpflanzerl mit Bratkartoffeln
Gebackener Camembert mit Preiselbeermarmelade
Thai-Hühnchen mit Gemüse und Kokosmilch
Pfannkuchen mit Schinken und Käse gefüllt
Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelpüree
Kleines Steak mit Kartoffel-Wedges und Kräuterquark
Couscous-Salat zu Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten
Toast-Hawaii
Schweinemedaillons mit Ziegenkäse in feiner Sahnesauce

Rezepte, die schnell & einfach vorbereitet werden können:

Bolognese á la isar mami
Albondigas (Hackfleischbällchen) mit Reis
Hähnchenkeulen mit Ofengemüse
Hähnchen-/Puten-Curry
Chilli con Carne
Kartoffelsuppe mit Karotten und Wienern
Hähnchenschenkel im Römertopf
Gulasch

Diese Gerichte sind auch optimal um sie einen Tag vorher zu kochen, denn aufgewärmt schmecken sie meist eh noch besser, da der Geschmack wesentlich intensiver ist.

Weitere leckere Rezepte für die ganze Familie

Quiche Lorraine
Krustenbraten
Semmelknödel (bzw. Brezenknödel)
Selbstgemachte Hühnerbrühe
Original bolivianische Salteñas

Süße Mahlzeiten:

Milchreis mit selbstgemachtem Apfelkompott
Kaiserschmarrn
Grießbrei
Pfannkuchen
Bratäpfel





Schinkennudeln

  • Hinterschinken (nehme immer den vom ALDI, reicht vollkommen)
  • 1 große Zwiebel
  • 1/2 Becher Sahne oder „Cremefine“ wenn’s etwas leichter sein soll
  • Pasta nach Wahl (ich bevorzuge Fusilli oder Farfalle)
  • etwas Butter zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer und etwas geriebenen Muskat

Schinken und Zwiebel etwas feiner würfeln. Die Pasta im Topf mit etwas Salz entsprechend der Beschreibung kochen. Nudeln abtropfen und noch im Topf behalten. Jetzt Schinken und Zwiebeln in der Butter anbraten, sobald die Zwiebeln glasig sind die Sahne hinzugeben. Dann etwas salzen und pfeffern und eine kleine Prise Muskat hinzugeben. Nochmals kurz umrühren und dann einfach die Nudeln hinzugeben und gut mischen. Fertig!

Kartoffel-Brokkoli-Auflauf

  • 8-10 kleinere bis mittelgroße Kartoffeln
  • 1 Pckg. Brokkoli (bevorzugt tiefgefroren, so behält er mehr Nährstoffe)
  • 1 Stange Lauch
  • 200g Edamer am Stück (alternativ fertig geriebenen Gratinkäse)
  • 1/2 Zehe Knoblauch (gibt es jetzt auch schon fertig gehackt und tiefgekühlt beim ALDI)
  • 2 Becher Sahne
  • Milch (als Alternative zu einem Becher Sahne)
  • etwas Butter zum Anbraten
  • Salz, Pfeffer und etwas geriebenen Muskat

Es war mein erster Auflauf dieser Art, zumindest der der wirklich gut gelungen ist. Bisher hatte ich mit solchen Kartoffel-Aufläufen kein Glück. Die Kartoffeln waren am Ende nie gar, habe mich wohl zu doof angestellt.
Dieser hier ist super geworden und man wird davon gut satt.
Zu aller erst schnappt ihr euch die Kartoffeln und kocht sie in einen normalen Topf mit Wasser oder besser noch in einem Schnellkochtopf. Je kleiner die Kartoffeln desto schneller geht’s natürlich. Während die Kartoffeln garen schneidet ihr den Lauch in dünne Ringe. Ihr habt nun etwas freie Zeit in der ihr das Stück Edamer reiben könnt, falls ihr nicht fertig geriebenen Käse gekauft habt.

Wenn ihr merkt, dass die Kartoffeln so in etwa 5 Minuten durch sein sollten, könnt ihr weitermachen. Nun den Lauch mit ein wenig Butter in der Pfanne anbraten. Ich habe gleich alles in einem beschichteten Bräter gemacht der auch ofenfest ist, so brauche ich keine extra Auflaufform. Den Bräter mit dem Lauch kurz zur Seite stellen. Die zwei Becher Sahne, oder alternativ einen Becher Sahne und etwas Milch in eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Muskat und ein klein wenig Knoblauch würzen. Jetzt die fertigen Kartoffeln schälen und grob oder fein, je nach Geschmack, in Scheiben direkt in den Bräter reinschneiden, den tiefgekühlten Brokkoli oben drauf legen, die Sahne darübergiesen und den Käse darüberstreuen. Nun geht’s bei ca. 180 Grad Umluft für etwa 20 Minuten in den Ofen.

PS: Es dauert ca. 40-50 Minuten da die Kartoffeln länger brauchen, aber wenn man z.B. am Vortag die Kartoffeln kocht kann man sie in diesem Gericht wunderbar und vor allem schnell verwerten. Guten Appetit! Felix hat reingehauen wie ein Scheunendrescher…

Pasta mit frischen Tomaten, Salbei und Garnelen

  • am besten Spagetthi oder Tagilatelle
  • 6-8 Datteltomaten
  • frischen Salbei
  • Garnelen (z.B. tiefgefrorene vom ALDI)
  • evtl. frischen Knoblauch oder Knoblauchgranulat (je nach Geschmack)
  • Fischgewürz
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl
  • 1/2 Becher Sahne oder Cremefine

Heute habe ich ein neues Rezept für mich entdeckt, und es schmeckt der ganzen Familie, was die Hauptsache ist. Ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell gekocht ist.

Als erstes Wasser für die Nudeln zum Kochen bringen. Parallel die Tomaten in ganz feine Scheibchen schneiden. Jetzt in einer großen Pfanne, oder besser noch in einem Wok, einen großen Schuss Olivenöl erhitzen. Sobald das Öl heiß ist, die Tomaten dazugeben und etwas salzen. Nun sollte auch das Nudelwasser soweit sein, also ab in den Topf mit der gewünschten Menge an Pasta.
Nun könnt ihr die tiefgefrorenen Garnelen einfach mit in die Pfanne zu den Tomaten geben. Nach und nach werden sie sich voneinander lösen und bekommen eine rötliche Farbe. Jetzt nochmals etwas salzen und etwas von dem Fischgewürz mit dazu geben (ca. 1/2 TL). Das Wasser der Garnelen sollte nun langsam verdampfen. Bevor irgenetwas anbrennt nochmals einen guten Schuß Olivenöl dazugeben und ein paar (ca. 6-10) frische Salbeiblätter hinzugeben und ebenfalls etwas anbraten. Das ganze immer gut mischen.

Nun die fertigen Nudeln abtropfen lassen und zur Seite stellen. Aus den Tomaten und Gewürzen der Garnelen sollte nun eine etwas dickere Masse entstanden sein. Jetzt noch den halben Becher Sahne hinzugeben, pfeffern und alles zusammen ca. 2-3 Minuten köcheln lassen.
Ich habe die Nudeln einfach in eine große Schüssel umgefüllt und die Garnelen-Tomaten-Salbei-Mischung obendrauf gegeben. Jetzt nochmals 2-3 Datteltomaten in Scheibchen schneiden und damit das Gericht dekorieren, diese geben auch eine schöne frische Note. Ihr werdet sehen, es schmeckt hervorragend. Wer möchte kann noch ein wenig Parmesan drüberstreuen. Njam…





Abgebräunter Leberkäse mit Spiegelei und Spinat

  • Leberkäse (gibt es bereits in Scheiben im Supermarkt zu kaufen)
  • Eier
  • Tiefkühl-Blattspinat oder Spinat mit dem „Blubb“

Dieses Gericht ist sogar in 5 Minuten gekocht! Den Leberkäse zusammen mit dem Ei anbräunen. Kleine Kinder können auch den gewürfelten Leberkäse super aufspießen und essen. Den Tiefkühl-Spinat währenddessen kurz andünsten, und nach Geschmack salzen und pfeffern. Ich bevorzuge oftmals bei Gemüse die Tiefkühlprodukte, da durch das Schockfrosten meist mehr Vitamine erhalten bleiben als bei „frischen“ Produkten.
Wer den „Blubb“-Spinat bevorzugt, sollte diesen entsprechend der Anleitung zubereiten.

Selbstgebackene Pizza

Teig

  • 500g Mehl
  • 1/2 Würfel Hefe
  • etwas Olivenöl
  • 320ml warmes Wasser

Sauce

  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • 2 TL Oregano
  • etwas Olivenöl
  • Tomatenmark
  • Salz und Pfeffer

Am besten ihr beginnt gleich nach dem Heimkommen mit dem Teig.
Einfach alle Zutaten zusammenmischen und von der Maschine oder per Hand kräftig kneten. Bei Bedarf noch Wasser oder Mehl hinzugeben.
Sobald der Teig eine schöne Masse ergibt, zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem Küchentuch zudecken. Der Teig muss jetzt eine Zeit ruhen (ich gebe ihm oft nur 20 Minuten). Es geht schneller wenn man den Teig in einen warmen Raum stellt, z.B. ins Bad zum laufenden Trockner ;), oder einfach in die Sonne.
In der Zeit, in der der Teig aufgeht, kann man schonmal den Belag vorbereiten. Ein Klassiker: Schinken gewürfelt, Champignons aus dem Glas oder der Dose, Mozzarella und/oder Emmentaler.
Nach 20 bis 30 Minuten den Teig ganz dünn ausrollen, auf dem Blech verteilen, mit der Sauce bestreichen, Käse drauf und oben drüber den gewünschten Belag. Perfetto!
(Reicht für 1 1/2 große Bleche oder 2 runde Pizza-Bleche)




Fischstäbchen und selbstgestampften Kartoffelpüree und Buttergemüse

  • Fischstäbchen oder Fischfilets aus dem Tiefkühlregal
  • Kartoffeln nach Bedarf (mehlig kochend)
  • Buttergemüse aus dem Tiefkühlfach
  • etwas Milch
  • evtl. Butter, je nach Geschmack
  • evtl. Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und geriebener Muskat

Startet am besten mit den Kartoffeln. Schälen, vierteln und ab in den Topf zum Kochen. Fischstäbchen auf das Backpapier legen und ab in den Ofen (ist etwas gesünder als in der Pfanne mit viel Fett zu braten, und schmeckt fast besser). Sobald die Kartoffeln kochen und die Fischstäbchen im Ofen sind geht’s ans Gemüse. Dieses kann man je nach Geschmack mit Brühe statt mit Wasser dünsten, so hat es etwas mehr Pep.
Die Kartoffeln sind durch, sobald man ein Messer in die Kartoffel sticht und dieses problemlos wieder herausgleitet. Das Wasser nun abschütten.
Eine Tasse Milch in der Mikrowelle oder auf dem Herd erwärmen und zu den Kartoffeln geben. Nun fest stampfen und bei Bedarf noch mehr Milch hinzugeben. Ich salze jetzt noch, und füge etwas Pfeffer und geriebenen Muskat hinzu, jedoch wirklich nur eine ganz kleine Prise.
Das Gemüse sollte nun bald durch sein und der Fisch goldbraun. Fertig ist das perfekte bunte Kinder-Menü!

Nudeln mit selbstgemachter Tomatensauce (oder Pesto)

Für die selbstgemachte Tomatensauce

  • 1-2 Dosen gehackte Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • Tomatenmark
  • 2-3 TL Oregano (getrocknet)
  • etwas Olivenöl
  • Salz, Pfeffer und etwas Zucker

Zur Zubereitung der Nudeln brauche ich hoffentlich nichts sagen. 😉
Die Sauce geht wirklich recht fix und zählt daher noch zu meinen schnellen Menüs. Die Zwiebeln fein hacken (kann man auch weglassen, je nach Geschmack) und im Topf mit etwas Olivenöl leicht andünsten. Sobald die Zwiebeln schön glasig sind kann man die gehackten Tomaten hinzugeben. Nun einen guten Klecks Tomatenmark hinzugeben. Gewürzt wird das ganze mit Oregano, Salz, Pfeffer und etwas Zucker. Immer wieder abschmecken, jedoch muss die Sauce nun etwas einkochen, damit das Wasser entweicht und sie schön dick wird.

Für das selbstgemachte Pesto (super easy):

  • 1 großen Strauch Basilikum (oder Pflanze) kaufen
  • 1 Packung Pinienkerne
  • 3 EL Parmesan
  • einen guten Schuss Olivenöl
  • Salz, je nach Bedarf
  • Stabmixer

Man denkt immer, dass so ein selbstgemachtes Pesto viel Aufwand ist, aber nein. Ich pflücke einfach schnell die Blätter vom Basilikum, wasche sie kurz ab und schmeiße sie in eine etwas höhere Schüssel (z.B. Messbecher). Dann kommen die Pinienkerne, der Parmesan, Olivenöl und etwas Salz hinzu. Nun den Stabmixer anschmeißen und das ganze schön pürieren. Wenn der Stabmixer nicht mehr mag dann evtl. noch Olivenöl hinzugeben. Irgendwann habt ihr eine tolle Pesto-Masse. Ihr werdet es lieben!
Alle die wirklich überhaupt keine Zeit haben, können natürlich auf ein fertiges Pesto, oder auch eine fertige Nudelsauce zurückgreifen.

Käsespätzle mit Röstzwiebeln

  • Käsespätzle aus dem Kühlregal (ich bevorzuge die „Knöpfle“)
  • Emmentaler am Stück
  • Bergkäse am Stück
  • Gruyere am Stück (für Feinschmecker)
  • 1/4 Becher Sahne (so wird die Masse schön cremig)
  • Röstzwiebeln
  • etwas Pfeffer und Muskat

Käse schließt den Magen. Ein super Gericht für kalte Tage oder lange Nächte.
Vor dem Start müssen die Käsesorten gerieben werden. Bei 3 Sorten reicht meist die Hälfte des jeweiligen Käsestücks. Man kann auch auf geriebenen Käse zurückgreifen, nur nehme ich davon Abstand seitdem ich weiß wieviele komische Trennmittel da drin sind. Es ist wirklich kaum Aufwand schnell alles selbst zu reiben.
Nun die Spätzle mit etwas Butter und 2 bis 3 Esslöffeln Wasser anbraten, so werden sie etwas weicher. Sobald das Wasser verdampft ist und die Spätzle anfangen braun zu werden füge ich den Käse hinzu. Etwas schmelzen lassen und dann etwas Sahne hinzugeben. Für die perfekte Würze am besten etwas Pfeffer und Muskat hinzugeben. Mit viel Liebe rühren, auf die Teller verteilen, Röstzwiebeln oben drauf und schwups ist das Essen fertig.

Selbstgemachte Hamburger

  • 500g Hackfleisch, gemischt (je nach Geschmack auch nur Rind)
  • Hamburgerbrötchen
  • Worcestershiresauce
  • Scheiblettenkäse (ich bevorzuge Chester)
  • 1 große Tomate
  • Blattsalat
  • saure Gurken in Scheiben (je nach Gusto)
  • Ketchup, Mayonnaise und mittelscharfen Senf
  • Salz und Pfeffer

Das machen wir aktuell sehr gerne, weil es schnell geht und super schmeckt.
Das Hackfleisch in eine Schüssel, salzen, pfeffern und einen guten Schuss der Worcestershiresauce hinzufügen, die gibt dem ganzen so einen leicht rauchigen und typischen Hamburger-Geschmack. Jetzt das Hack in vier gleichgroße Portionen aufteilen und diese jeweils zu Fleisch-Patties formen. Nun die Tomate quer in Scheiben schneiden, so dass man die Struktur genau sehen kann, ein paar Blätter Salat waschen und die Gurken-Scheiben mit einem Küchenrollentuch etwas trocknen. Am besten auch jetzt schon die Hamburgerbrötchen aufschneiden.
Die Patties kann man entweder auf den Grill werfen oder in der Pfanne grillen/braten. Sobald diese von allen Seiten schön durch sind kann man die Brötchenhälften auf den Innenseiten leicht anbraten, so erhalten diese einen tollen Geschmack.

Jetzt ist Fantasie angesagt. Mein Favorit: Brötchen + Mayo und Ketchup + Salatblatt + Hamburger + Tomate + Brötchendeckel. This is awesome!




Fleischpflanzerl mit Bratkartoffeln

  • 500g Hackfleisch, gemischt
  • Kartoffeln nach Bedarf, festkochend
  • 2 alte Semmeln oder Knödelbrot
  • 1 große Zwiebel
  • 1/2 Tasse warme Milch
  • 1 Ei
  • Petersilie, gehackt (z.B. aus dem Tiefkühlfach)
  • Sonnenblumenöl o.ä.
  • Salz und Pfeffer

Wer Lust auf was deftiges hat oder einfach ein paar Fleischpflanzerl für den Biergarten vorbereiten will, der hat hier das perfekte Rezept.
Zu allererst beginnen wir mit den Kartoffen. Diese schälen und zum Kochen in den Topf geben. Das Hackfleisch mit den aufgeschnittenen Semmeln in eine Schüssel geben. Ein Ei und die etwas Petersilie hinzugeben und mit der warmen Milch übergießen. Nun kräftig mit den Händen mischen und etwas ruhen lassen.

Währenddessen die Zwiebeln fein würfeln und glasig-braun anbraten. Nun die Zwiebeln zur Hack-Mischung hinzugeben. Das Fleisch jetzt noch salzen und pfeffern und wer sich traut kann auch das rohe Fleisch mal probieren (nur eine Fingerkuppe, um zu wissen ob es richtig gewürzt ist). Das Fleisch nun in runde Patties formen und leicht flach drücken. Man sollte sie nicht zu groß machen, sonst fallen sie schnell auseinander.

Nun die gekochten Kartoffeln in Scheiben schneiden und am besten in zwei Pfannen parallel die Kartoffeln und die Fleischpflanzerl braten. Ansonsten lieber mit den Kartoffeln beginnen, sollte nur eine Pfanne zur Verfügung stehen. Die Kartoffeln müssen in aureichend Öl gebraten werden um eine schöne leichte Bräune zu erhalten. Das Fleisch schön von allen Seiten durchbraten und fertig ist das Gericht.

Gebackener Camembert mit Preiselbeermarmelade

Hierfür braucht man tatsächlich kein Rezept. Einfach den Back-Camembert im Supermarkt kaufen, ebenso wie die Preiselbeermarmelade. Den Camembert dann entprechend der Anleitung im Ofen backen.
Es ist ein ganz einfaches Gericht und fleischlos, aber so zur Abwechslung doch nicht schlecht. Die Kinder mögen diesen leckeren geschmolzenen Käse. Man kann das ganze auch mit getoastetem Toast reichen. 🙂

Thai-Hühnchen mit Gemüse und Kokosmilch

  • 400-500g Hühnerbrustfilet
  • 1 Paprika, rot oder gelb
  • 1 Zuchini
  • 2-3 Karotten
  • 1 1/2 Tassen Reis (Duftreis oder auch Basmati)
  • 3 Tassen Wasser
  • etwas Salz
  • 1 Dose Kokosmilch
  • grüne Currypaste (gibt’s schon in fast jedem Supermarkt)

Tolles schnelles Gericht, auch Felix findet’s bombastisch.
Am besten mit dem Reis beginnen. Super einfach: 3 Tassen Wasser zum Kochen bringen und 1 1/2 Tasen Reis hinzugeben. Kurz rühren, etwas Salz zum Wasser geben, auf die niedrigste Stufe stellen und den Deckel drauf.
Schon geht’s weiter mit dem Rest. Das Filet etwas entfasern (falls nötig) und in recht dünne Streifen schneiden. Die Paprika ebenfalls in dünne Streifen schneiden und die Zuchini vierteln und dann in Scheiben. Die Karotte erst schälen und dann kann man sie einfach schräg in ganz dünne Scheiben schneiden oder besser noch, mit der Reibe in Scheiben hobeln, das geht super schnell.
Die Hähnchenstreifen gemeinsam mit dem ganzen Gemüse und etwas Olivenöl in der Pfanne/dem Bräter anbraten. Sobald das Hähnchen von allen Seiten angebraten wurde kann man die Kokosmilch hinzugeben. Nun einen guten Teelöffel der grünen Currypaste und etwas Salz dazu.
Sobald der Reis fertig ist, konnte auch das Hühnchen ein wenig in der Kokosmilch köcheln. Nun beides auf einem Teller servieren…voilá!

Pfannkuchen mit Schinken und Käse gefüllt

  • 400g Mehl
  • 3 große Eier
  • 750ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 7 EL Zucker
  • Koch-Hinterschinken
  • Gouda in Scheiben
  • etwas Oregano, getrocknet

Ich habe noch kein Kind erlebt das keine Pfannkuchen mag, das Gericht kommt also bestimmt gut an.
Einfach das Mehl, die Eier, die Milch, Salz und Zucker mit dem Rührbesen oder dem Handrührgerät zu einer gleichmäßigen Masse rühren, flüssig, aber nicht zu flüssig.
Nun immer ca. einen Schöpflöffel voll in der Pfanne mit etwas Pflanzenöl backen und wenden. Sobald die zweite Seite bäckt kann man schon einmal den Käse und Schinken auf den Pfannkuchen legen, so beginnt der Käse schon zu schmelzen. Je nach Geschmack kann man auch etwas Oregano drüberstreuen. Dann den Pfannkuchen zweimal einschlagen und schon ist er fertig.
Sollte eine Größere Ration gemacht werden kann man die gefüllten Pfannkuchen auch im Ofen warmhalten indem man sie mit Alufolie bedeckt und den Ofen auf ca. 130° stellt.

Nürnberger Rostbratwürste mit Kartoffelpüree

  • Nürnberger Rostbratwürse (aus Supermarkt oder besser noch, frisch aus Nürnberg)
  • Kartoffeln nach Bedarf (mehlig kochend)
  • etwas Milch
  • evtl. Butter, je nach Geschmack
  • evtl. Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer und geriebener Muskat

Für das Püree die Kartoffeln schälen, evtl. vierteln (geht schneller), und kochen. Sobald sie gar sind, das Wasser abtropfen lassen, eine Tasse Milch erwärmen und diese zu den Kartoffeln geben. Noch bevor man mit dem Stampfen beginnt sollte man das alles würzen, dann vermischt sich alles wesentlich besser. Einfach etwas Salz, Pfeffer und eine kleine Prise geriebenen Muskat. Wer möchte kann auch ein kleines Stück Butter als Geschmacksträger mit hinzugeben, muss aber nicht sein.
Die Nürnberger Rostbratwürste kann man je nach Geschmack und Möglichkeit entweder schnell in der Pfanne braten oder auf dem Grill rösten. Ich bevorzuge immer öfter den Grill da man hier nicht mit zusätzlichem Fett arbeiten muss und es geschmacklich super ist. Allerdings haben wir auch praktischerweise einen WEBER Gasgrill auf dem Balkon, der im Nu angeschmissen ist.




Kleines Steak mit Kartoffel-Wedges und Kräuterquark

  • Steaks (z.B. einfach kleine Minutensteaks)
  • große Kartoffeln nach Bedarf (festkochend)
  • 1 Becher Speisequark, mager
  • gehackte Kräuter (gerne auch aus dem Tiefkühlfach)
  • Olivenöl
  • Pflanzenöl
  • Salz und Pfeffer

Am besten mit den Kartoffeln beginnen. Diese sehr gut waschen und bei Bedarf schrubben da sie nicht unbedingt geschält werden müssen. Nun gut abtrocknen, halbieren und die Hälften dann in etwas dickere Scheiben schneiden. Alles in eine Schüssel geben und mit etwas Öl (z.B. Sonnenblumenöl) und Salz marinieren. Gerne kann man hier für den Pep auch etwas süßes Paprikapulver o.ä. hinzugeben. Jetzt alle Kartoffelecken auf einem Blech mit Backpapier verteilen und für ca. 20 Minuten bei ca. 200° in den Ofen schieben.
Der Kräuterquark ist schnell angerührt. Einfach Quark mit Kräutern, einem guten Schuss Olivenöl und Salz gut durchmischen, fertig ist der gesunde Dipp.
Zum Schluss, kurz bevor die Wedges fertig sind, die Steaks salzen und nach belieben würzen und wirklich nur ganz kurz in der Pfanne anbraten. Sie müssen nicht ganz gar sein, da sie auf dem Teller dann noch „nachgaren“ (evtl. kurz Alufolie darüber legen). Guten Appetit!

Couscous-Salat zu Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten

  • 250g Couscous (gibt es in jedem REWE, Edeka u.ä. Supermärkten)
  • 250ml Gemüsebrühe
  • etwas Butter
  • frische Tomaten, gewürfelt
  • Frühlingszwiebeln
  • 1/2 Gurke
  • Olivenöl
  • Balsamico (hier kann man nach Wunsch variieren)
  • etwas Salz

Der Couscous geht so fix, da kann man mit dem Gemüse anfangen. Erst die Tomaten würfeln und evtl. versuchen nur das Fleisch der Tomate weiterzuverwenden und den wässrigen Kern zu entfernen. Die Gurke halbieren, diese Hälften dann nochmals durchtrennen und in Scheiben schneiden. Auch hier entferne ich immer noch den wässrigen Kern, dann ist der Salat alles in allem etwas knackiger.
Nun noch die Frühlingszwiebeln in Scheibchen schneiden, das komplette Gemüse in eine Schüssel geben und mit Olivenöl, Balsamico und etwas Salz anmachen. Ich würze hier ähnlich wie beim Tomaten-Mozzarella-Salat aber das bleibt tatsächlich jedem selbst überlassen. Manche fügen hier auch noch gehackte Petersilie und Tomatenmark hinzu, das ist auch nicht schlecht.

Jetzt die Brühe kurz aufkochen, dann auf die niedrigste Stufe schalten, den Couscous hinzugeben, mit der Brühe verrühren und den Topf von der Platte nehmen. Nun muss das ganze ca. 5-10 Minuten ziehen. Ihr werdet sehen, dass der Couscous sehr schnell die ganze Brühe aufnimmt. Zuletzt den Couscous in die Schüssel mit dem angemachten Gemüse geben und gut vermengen. Fertig ist diese tolle Beilage. Sehr zu empfehlen mit Garnelen vom Grill, und eine tolle Alternative zum Nudelsalat!

Toast-Hawaii

  • 1 kleine Packung Toast (klassischen Toast)
  • 1 Packung Koch-Hinterschinken
  • Ananas-Scheiben aus der Dose
  • Scheibletten-Käse
  • etwas Paprikapulver, süß

Unglaublich einfach, aber manchmal vollkommen ausreichend.
Einfach den Toast mit Schinken belegen, die Ananas drauflegen und zu guter letzt den Scheiblettenkäse oben auf. Nun noch eine Prise Paprikapulver drüber und bei ca. 180° ab in den Ofen. Nach ca. 8-10 Minuten sollte der Toast die gewünstchte Bräunung erreichen. Aloha!

Schweinemedaillons mit Ziegenkäse in feiner Sahnesauce

  • 1 Packung Schweinefilet
  • Ziegenkäse am Stück
  • Bacon
  • 1 Becher Sahne
  • Saucenbinder oder Speisestärke
  • 1-2 Karotten
  • 1 Stange Lauch

Erst das Schweinefilet in 2-Finger-breite Taler schneiden. Nun den Ziegenkäse so zuschneiden dass man ein paar Scheiben bzw. eine dickere Scheibe Ziegenkäse auf den Schweinefilet-Talern platzieren kann. Nun das Filet mit Ziegenkäse jeweils mit einer Scheibe Bacon ummanteln. Diese fertigen Taler nun kurz von allen Seiten scharf anbraten, Sahne hinzugeben und das ganze dann im Ofen bei ca. 180° weitergaren (5-10 Minuten).
Zum Test einen Taler anschneiden und sehen ob das Fleisch durch ist. Sollte es fertig sein, den Bräter aus dem Ofen nehmen und ggf. die Sahnesauce noch mit etwas Milch aufstocken. Diese aufkochen lassen und etwas Saucenbinder (1-2 TL) bzw. Speisestärke hinzugeben, diese vorher jedoch in kaltem Wasser auflösen damit sie nicht klumpt.
Das Gericht ist nun fertig und schmeckt am besten zu Reis oder Spätzle.




Bolognese á la isar mami

  • 500g Hackfleisch, gemischt
  • 3-4 Dosen Tomaten, gehackt
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 3 Karotten
  • Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2-3 EL Oregano, getrocknet
  • Paprikapulver, süß
  • Salz, Pfeffer und etwas Zucker
  • etwas Sonnenblumenöl, Olivenöl o.ä.
  • Parmesan, je nach Belieben
  • Nudeln, welche auch immer ihr am liebsten dazu mögt

Heute erst wieder haben meine Männer reingehauen als es Bolognese gab. Sowohl mein Mann als auch mein Sohn lieben dieses Gericht, obwohl es ja doch recht einfach ist.
Gleich zu Anfang die Zwiebeln in Würfelchen hacken. Nun das Hackfleisch mit Sonnenblumenöl oder einem anderen Öl eurer Wahl anbraten und während dem Braten schon etwas salzen. Sobald das Hack von allen Seiten angebraten ist, direkt mit den Dosentomaten ablöschen. Als nächstes gebt ihr Tomatenmark hinzu, gefühlt ca. zwei Esslöffel. Das ganze nun nochmals salzen, pfeffern, das Paprikapulver und die zwei Lorbeerblätter hinzugeben und köcheln lassen. Nun könnt ihr euch an die letzte Zutat ranmachen, die Karotten, und die sind bei dem Gericht nicht zu unterschätzen. Ich mache mir immer die Mühe und schneide sie in winzig kleine Würfelchen, man kann sie aber auch reiben oder in Scheibchen schneiden wenn es ganz schnell gehen soll. Die Karotten nun mit in den Topf geben, noch etwas Zucker hinzu (ca. 2 TL) und gut ummrühren. Das ganze sollte nun MINDESTENS 20 Minuten köcheln.

Es sollte eine schöne dicke Bolognese enstehen, nicht wässrig. Wenn das ganze am Ende noch zu wässrig ist besser nochmals richtig aufkochen lassen. Je öfter das Gericht aufgekocht wird, desto besser schmeckt es. Wir haben es gestern und heute gegessen, es war super lecker!
Ihr könnt die Soße auf die Nudeln geben oder die gekochten Nudeln direkt im Topf mit der Bolognese mischen, dann nehmen sie den Geschmack wunderbar auf. Etwas frisch geriebenen Parmesan hinzu und fertig ist das Abendessen. Ich kenne kein Kind das keine Bolognese mag, damit liegt man eigentlich immer richtig!

Albondigas (Hackfleischbällchen) mit Reis

  • 500g Hackfleisch, gemischt
  • 1 1/2 Tassen Reis (Basmati)
  • 3 Tassen kochendes Wasser
  • 1 Ei
  • 3 Dosen Tomaten, gehackt
  • 1 große Zwiebel
  • Semmelbrösel
  • Petersilie, gehackt (z.B. aus dem Tiefkühlfach)
  • 2 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Majoran, getrocknet
  • 2 Lorbeerblätter
  • Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer und etwas Zucker
  • etwas Sonnenblumenöl o.ä.

Los geht’s mit dem Hackfleisch. Das Hack salzen, pfeffern, Petersilie und das Ei hinzugeben. Kräftig mit den Händen mischen. Nun etwas Semmelbrösel hinzufügen und erneut mischen.
Jetzt kleine Bällchen formen. Diese Menge sollte so 12-15 Bällchen ergeben. Als nächstes die Zwiebel würfeln und diese dann gemeinsam mit den Fleischbällchen anschwitzen. Die Bällchen immer wieder wenden, so dass sie von allen Seiten leicht angebraten werden. Sobald alle Seiten leicht gebräunt wurden muss man die Bällchen wieder herausholen und kurz auf einem Teller zwischenlagern.
Die Zwiebeln verbleiben in der Pfanne.
Im nächsten Schritt die Tomaten, das Tomatenmark, Thymian, Majoran, Salz, Pfeffer und Zucker hinzugeben und gut rühren. Nun können die Fleischbällchen wieder in die Pfanne, ebenso die Lorbeerblätter. Das ganze soll jetzt gemeinsam schön vor sich hin köcheln bis die Sauce etwas dicker wird.

Währenddessen kann man jetzt den Reis zubereiten. Diesen einfach in etwas Öl anschwitzen und mit den 3 Tassen kochendem Wasser ablöschen. Etwas Salz hinzugeben, auf die niedrigste Stufe schalten, Deckel drauf und Abwarten. Wer möchte kann, sobald der Reis nicht mehr im Wasser schwimmt, so nach 5-8 Minuten, Tiefkühlerbsen hinzufügen. So bekommt der Reis mehr Pep.
Fertig ist dieses spanische Gericht. Buen Provecho!




Hähnchenkeulen mit Ofengemüse

  • 1 Packung Hähnchenkeulen (bei ALDI meist 3-4 pro Packung)
  • 3 Kartoffeln, mehlig kochend
  • 1 Süßkartoffel
  • 2 Karotten
  • evtl. Champignons
  • evtl. Paprika
  • Kräuter der Provence
  • Salz und Pfeffer
  • Olivenöl

Die Hähnchenkeulen mit Salz, Pfeffer, 3 Teelöffeln Kräuter der Provence und Olivenöl marinieren. Nun das Gemüse schälen und kleinschneiden. Ich würfel die Kartoffeln immer relativ klein und schneide die Karotten in Scheiben, ebenso wie die Champignons. Die Paprika kann man ebenfalls würfeln oder auch in Streifen schneiden. Nun auch das Gemüse marinieren mit etwas Olivenöl, Salz und den Kräutern der Provence. Gut durchmischen!
Die Hähnchenkeulen direkt aufs Backblech oder auf Alufolie legen und das Gemüse einfach drüber und drum herum. Nun alles ca. 45-60 Minuten bei ca. 200° Ofen brutzeln lassen. Zeitweise kann man dann auch auf die Grillfunktion wechseln, dann werden die Keulen schön knusprig. Das war’s schon.

Hähnchen-/Puten-Curry mit Reis

  • ca. 500g Hähnchen- oder Putenbrustfilets
  • 1 1/2 Tassen Reis (Duftreis oder Basmati)
  • 3 Tassen Wasser
  • 3 Dosen Kokosmilch (gibt es nun auch günstig beim ALDI)
  • 2-3 Dosen (tropischer) Fruchtcocktail
  • Currypulver
  • Safranfäden
  • etwas Salz

Ihr werdet staunen wie schnell dieses Menü fertig ist.
Die Filets entsehnen und in Streifen schneiden. Nun am besten in einem antihaftbeschichtetem Topf ohne Öl anbraten. Ansonsten mit etwas Öl im Topf anbraten. Nur so weit anbraten, dass es von allen Seiten „weiß“ ist. Jetzt bereits die Kokosmilch hinzugenben, den Fruchtcocktail abtropfen lassen und mit in den Topf geben. Nun fehlt lediglich das Curry.
Currypulver (ca. 2 TL) hinzugeben und die Safranfäden (eine Fingerkuppe) mit einköcheln lassen. Damit so ein Curry richtig lecker schmeckt sollte es mindestens 1 Stunde auf niedriger Stufe köcheln, so nimmt das Gemüse als auch das Fleisch die Würze richtig auf.
Für den Reis sollte man ca. 15 Minuten einplanen. Hierfür einfach die 3 Tassen Wasser zum Kochen bringen, die 1 1/2 Tassen Reis und etwas Salz hinzugeben, einmal gut durchrühren und bei niedrigster Stufe mit geschlossenem Deckel auf der Platte stehen lassen. Sobald das Wasser nicht mehr sichtbar ist einmal durchrühren und bei Bedarf noch einen Schuss hinzufügen, natürlich nur wenn der Reis noch nicht gar ist.
Tipp bei zu feuchtem Reis: Einfach eine Weile den Topf ohne Deckel ausdampfen lassen. Meist kann man ihn dann nach ca. 5-10 Minuten problemlos essen und heiß ist er dann auch noch.

Chilli con Carne

  • 500g Hackfleisch, gemischt
  • 3 Dosen Tomaten, gehackt
  • 2 Dosen Kidney-Bohnen
  • 2 Dosen Mais
  • 2 TL Kreuzkümmel, gemahlen (Cumin)
  • 1 TL Paprikapulver, süß
  • Salz und Pfeffer
  • Für Schärfe: Cayennepfeffer und/oder Tabasco
  • dazu empfohlen: Creme Fraiche und Kräuter-/Knoblauchbaguette

Das Zubereiten dauert keine 10 Minuten, nur köcheln sollte alles relativ lange, damit es seinen vollen Geschmack entfalten kann.
Das Hackfleisch in einem großen Topf mit Pflanzenöl und etwas Salz anbraten. Dann die Tomaten hinzugeben. Die Kidney-Bohen in einem Sieb etwas mit Wasser abspülen, da diese immer in einem dicken Sud schwimmen wodurch sie länger haltbar sind. Den Mais einfach abtropfen lassen. Nun die Bohnen und den Mais ebenfalls in den Topf geben. Nochmals etwas Salz, Paprikapulver und den Kreuzkümmel hinzugeben, gut durchrühren, den Deckel auf den Topf setzen und nun einfach auf mittlerer Stufe köcheln lassen.
Gerichte wie diese mache ich gerne einen Tag im Voraus, da sie sonst einfach nicht so gut schmecken. Gerade wenn man weiß, dass man am nächsten Abend keine Zeit hat, kann man dies ganz in Ruhe am Abend zuvor zubereiten.

Nachdem das Chilli nun lange genug gekocht hat kann man es pro Portion mit etwas Creme Fraiche verfeinern und evtl. Baguette dazu servieren. Ich mag es gerne schärfer, verzichte aber darauf den ganzen Topf zu würzen, da Felix Chilli con Carne ebenfalls liebt. Einfach Cayennepfeffer und Tabasco auf den Tisch stellen, so kann jeder ganz individuell würzen.




Kartoffelsuppe mit Karotten und Wienern

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2-3 Karotten
  • 1 Stück Sellerie (z.B. aus dem Suppengemüse)
  • 1/2 Becher Creme Fraiche
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 3-4 Wiener (alternativ auch angebratene Speckwürfel)
  • 1 Prise Muskat, gemahlen
  • Salz und Pfeffer

Dieses Rezept reicht für 2 Personen, vielleicht auch 2 1/2, je nach Hunger. 😉
Die Kartoffeln schälen und würfeln, die Karotten ebenfalls schälen und in Scheibchen schneiden. Den Sellerie in so kleine Würfelchen wie möglich schneiden, dann schmeckt’s besser.
Nun alles in einen Topf geben und mit der Gemüsebrühe köcheln. Sobald die Kartoffeln gar sind sollte auch das Gemüse leicht nachgeben. Nun nur ein wenig mit einem Kartoffelstampfer stampfen, so dass die Suppe noch Stückchen enthält und auch die Karotten noch erkennbar sind. Jetzt kann man die Creme Fraiche hinzugeben, den Muskat unterrühren, salzen und pfeffern.
Im Optimalfall sollte diese Suppe nun noch weiter köcheln, damit sie schön eindickt. Ca. 5-10 Minuten vor dem Servieren die Wiener in Stückchen oder auch als ganzes hinzugeben.

Kartoffelsuppe mit Karotten und Wienern

  • 6 mittelgroße Kartoffeln
  • 2-3 Karotten
  • 1 Stück Sellerie (z.B. aus dem Suppengemüse)
  • 1/2 Becher Creme Fraiche
  • 1/2 Liter Gemüsebrühe
  • 3-4 Wiener (alternativ auch angebratene Speckwürfel)
  • 1 Prise Muskat, gemahlen
  • Salz und Pfeffer

Dieses Rezept reicht für 2 Personen, vielleicht auch 2 1/2, je nach Hunger. 😉
Die Kartoffeln schälen und würfeln, die Karotten ebenfalls schälen und in Scheibchen schneiden. Den Sellerie in so kleine Würfelchen wie möglich schneiden, dann schmeckt’s besser.
Nun alles in einen Topf geben und mit der Gemüsebrühe köcheln. Sobald die Kartoffeln gar sind sollte auch das Gemüse leicht nachgeben. Nun nur ein wenig mit einem Kartoffelstampfer stampfen, so dass die Suppe noch Stückchen enthält und auch die Karotten noch erkennbar sind. Jetzt kann man die Creme Fraiche hinzugeben, den Muskat unterrühren, salzen und pfeffern.
Im Optimalfall sollte diese Suppe nun noch weiter köcheln, damit sie schön eindickt. Ca. 5-10 Minuten vor dem Servieren die Wiener in Stückchen oder auch als ganzes hinzugeben.

Hähnchenschenkel mit Gemüse und Kartoffeln im Römertopf

  • ca. 5 große Kartoffeln, gerne auch Süßkartoffeln
  • 3 große Karotten
  • weiteres Gemüse wie Lauch, Paprika, Zwiebeln
  • 4 Hähnchenschenkel
  • Salz, Pfeffer und Brathähnchengewürz

Das Hähnchen im Römertopf mit Gemüse je nach Geschmack ist schnell vorbereitet. Bevor ihr allerdings mit dem Schnibbeln beginnt solltet ihr den Römertopf samt Deckel ins Wasser stellen, damit sich die Poren des Tontopfes mit Wasser füllen und während des Garvorgangs ausreichend Feuchtigkeit abgeben.
Jetzt könnt ihr direkt das Hähnchen marinieren, je nach Geschmack. Entweder nutzt ihr fertiges Brathähnchengewürz oder bleibt bei Salz, Pfeffer und süßem Paprikapulver, oder ihr schwenkt sogar um in Richtung Zitrone, das bleibt ganz euch überlassen.
Die gewürzten Schenkel könnt ihr nochmals kurz zur Seite oder in den Kühlschrank stellen. Währenddessen nehmt ihr euch dem Gemüse und den Kartoffeln an. Alles waschen und schälen und in Würfel schneiden, bzw. die Karotten in etwas breitere Scheiben, ca. 0,5 cm dick. Wenn alles kleingeschnitten ist könnt ihr es mischen, evtl. leicht salzen und in den unteren Teil des Römertopfes füllen. Die Hähnchenschenkel legt ihr nun locker obendrauf, allerdings nicht übereinander.
Nun bedeckt ihr den Topf mit dem Deckel und stellt das ganze in den Ofen, bei ca. 180 Grad für zwei Stunden. Nach einer Stunde und 45 Minuten könnt ihr den Deckel des Topfes abnehmen, so dass das Hähnchen noch etwas Farbe bekommt und knusprig wird.

Aus dem Saft der sich unten im Topf angesammelt hat könnt ihr am Ende noch eine Soße zaubern indem ihr ihn in einen kleinen Topf umfüllt, etwas Sahne hinzufügt und nochmals aufkocht. Alternativ könnt ihr auch Gemüsebrühe und Speisestärke verwenden und dann gut rühren. Guten Appetit!

Gulasch

  • 500g Schinkengulasch
  • 150g Speckwürfel
  • 1 große Zwiebel
  • 500ml Fleischbrühe
  • Tomatenmark
  • etwas Mehl
  • 1-2 Lorbeerblätter
  • 1/2 Becher Sahne
  • Salz, Pfeffer und Kümmel (gemahlen)

Das Schinkengulasch zu aller erst, da es meist zu große Stücke sind, nochmals kleiner schneiden. Ich halbiere hierfür nochmals jedes Stück, so bleibt das Fleisch saftiger und wird nicht zäh.
In der Pfanne bzw. in einem Bräter die Speckwürfel anbraten, dann 3/4 davon herausnehmen (braucht man nur für den Geschmack). Nun etwas Butter, das Fleisch und die Zwiebeln hinzugeben und gut von allen Seiten anbraten. Jetzt das Fleisch herausfischen und auf einen separaten Teller legen.
Nochmals etwas Butter in die Pfanne geben und einen Esslöffel Mehl darin anschwitzen. Dies mit der Fleischbrühe ablöschen, Tomatenmark hinzugeben und gut verrühren. Das Fleisch nun wieder in die Sauce geben, die Lorbeerblätter hineinlegen und alles mit Salz, Pfeffer und Kümmelpulver würzen.
Das alles sollte nun mindestens 10-15 Minuten köcheln. Am Ende die Sahne hinzugeben, aufkochen lassen und abschmecken. Guten Appetit!

Quiche Lorraine

Teig (Pâte Brisée)

  • 250g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 125g Butter
  • 1 Eigelb + 2 EL eiskaltes Wasser

Füllung

  • 300g Schinkenspeck
  • 2 mittelgroße Zwiebeln oder auch eine Stange Porree
  • 4 Eier
  • 200ml Sahne
  • 200g geriebenen Käse (Gruyére oder Gouda)
  • Prise Salz

Zu aller erst muss der Teig geknetet werden. Hierfür einfach das Mehl, Salz, zimmerwarme Butter mit dem Eigelb und Wasser vermengen und kräftig kneten. Ich mache das eigentlich mit der Hand, aber man kann die Hauptarbeit auch eine Küchenmaschine machen lassen und lediglich final nochmals in Form kneten. Nun zu einer großen Kugel rollen, in Frischhaltefolie packen und ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Während dieser Zeit kann man die Füllung vorbereiten. Hierfür die Zwiebeln in feine Streifen bzw. den Porree in dünne Ringe schneiden und mit den restlichen Zutaten mischen. Nun wie ein Rührei gut vermischen und kühl stellen.
Den Teig nach ca einer Stunde aus dem Kühlschrank nehmen, mit dem Nudelholz ausrollen und in einer Pie-Form auslegen. Am besten mit den Fingern nochmals nacharbeiten und gut verteilen. Jetzt einfach die Füllung hineinfüllen und auf mittlerer Schiene bei 250° Umluft ca. 35 Minuten backen. Man kann auch vorher den Boden ohne Füllung ein paar Minuten vorbacken, aber es klappt eigentlich auch so wunderbar und man erhält einen guten krossen Boden.

Krustenbraten

  • 2kg Schweinebraten mit Schwarte
  • viel grobes Salz
  • etwas Pfeffer und Kümmel (gemahlen)
  • 3 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 große Karotten
  • 1/4 Knollensellerie
  • 1 Stange Lauch
  • 1 Liter Bier (dunkles Weißbier)
  • 1,5 Liter Fleischbrühe
  • Butterschmalz
  • 2 EL Sauerrahm
  • evtl. etwas Speisestärke

Die Schwarte zu aller erst rautenförmig einschneiden. Die Schwarte nun großzügig mit Salz einreiben und den Rest des Bratens mit Pfeffer und Kümmel würzen. In einem Bräter das Butterschmalz zergehen lassen und den Braten (nicht die Schwarte) scharf anbraten. Nun den gesamten Braten mit der Kruste nach oben zusammen mit dem grob gewürfelten Gemüse in den Bräter legen und mit 1/3 des Bieres übergießen. Den Ofen bei 180° vorheizen, den Braten hineingeben und nach kurzem Aufkochen im Bier, auch die Gemüsebrühe hinzugeben. Nun ca. 2 Stunden köcheln lassen und immer wieder mit der Brühe übergießen und nach und nach das restliche Bier hinzugeben.
Nach 2 Stunden den Braten aus dem Ofen nehmen und die Sauce in einen separaten Topf abgießen, hierfür das Gemüse in einem Sieb festhalten. Das Gemüse nun wieder in den Bräter geben und den Braten darauf legen. Nun die Grillfunktion des Ofens aktivieren und die Kruste „aufpoppen“ lassen. Während dessen die Sauce aufkochen, evtl. noch Bier hinzugeben, Sauerrahm dazugeben und wer gerne eine etwas dickere Sauce hätte, kann jederzeit noch etwas Speisestärke hinzugeben. Diese vorher am besten in etwas kaltem Wasser auflösen, so klumpt sie nicht. Fertig ist der leckere bayerische Braten!

Semmelknödel (bzw. Brezenknödel)

  • 500g Semmeln bzw. Brezen (in Streifen geschnitten)
  • 3 Eier
  • 250ml warme Milch
  • 1 große Zwiebel (fein gehackt)
  • 50g Mehl (ggf. auch etwas mehr)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwas gehackte Petersilie (je nach Geschmack)
  • etwas Butter
  • 2 EL Speisestärke

Die Semmeln bzw. Brezen in Streifen schneiden, alternativ kann man auch fertiges Knödelbrot kaufen. Dieses in einer tiefen Schüssel mit der warmen Milch übergießen und ein paar Minuten ziehen lassen. Währenddessen die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit Butter etwas anbräunen. Nun die angebräunten Zwiebeln zum Brot geben, ebenso wie die Eier. Nun auch Mehl, Petersilie und Gewürze hinzugeben und kräftig kneten.
Es muss eine feste und doch leicht klebrige Masse entstehen. Aus dieser die Knödel in gewünschter Größe formen.
Einen Topf mit kochendem Wasser aufsetzen und hier ca. ein bis zwei Esslöffel Speisestärke hinzugeben, dadurch behalten die Knödel während des Kochens besser ihre Form. Nun die Knödel in das Wasser geben und ca. 15 Minuten ohne Deckel köcheln lassen.
TIPP: Die Knödel lassen sich wunderbar abwandeln indem man z.B. noch Spinat und Parmesan hinzugibt für leckere Spinatködel. Alternativ kann man auch abgebräunte Speckwürfel hinzugeben um Speckknödel zu erhalten, diese würde ich final noch in Butter in der Pfanne abbräunen.

Selbstgemachte Hühnerbrühe

  • 4 Hähnchenschenkel
  • etwas Salz
  • 3 Würfel Gemüsebrühe
  • 3-4 Karotten
  • 1/4 Sellerie
  • 1 Stange Lauch
  • evtl. eine halbe Tasse Reis
  • 2 Lorbeerblätter

Zu Beginn die Hähnchenschenkel etwas salzen. Die 3 Würfel Gemüsebrühe in 2 Liter kochendem Wasser auflösen. Nun die Karotten und den Sellerie grob Würfeln. Den Lauch in Ringe schneiden. Nun die Hähnchenschenkel ebenso wie das Gemüse und die Lorbeerblätter zur Brühe dazugeben und köcheln lassen. Gegen Ende je nach Wunsch eine halbe Tasse Reis hinzugeben, dann ist es eine wunderbare stärkende Mahlzeit für kalte Tage. Mit einer solchen Hühnerbrühe lässt sich jede Erkältung bekämpfen.

Original bolivianische Salteñas (gefüllte Teigtaschen)

Teig

  • 900g Mehl
  • 200g Schmalz
  • 2 1/2 EL Zucker
  • 1 TL Salz
  • 2 Eier
  • 240ml kochendes Wasser

Fleischfüllung

  • 500g Rindfleisch
  • 1 TL Ají (gemahlen)
  • 3 EL Schmalz
  • 55g Zucker
  • 1 große Zwiebel, fein gewürfelt
  • 1/2 EL Petersilie, gehackt
  • 1/4 TL Kreuzkümmel (Cumin)
  • 1/2 TL Oregano
  • 3 Eier, hartgekocht und grob gewürfelt
  • Oliven, je nach Geschmack
  • 3-4 Kartoffeln, gekocht und gewürfelt
  • Erbsen, gekocht
  • 2 Tassen (ca. 500ml) Gelatine vom Rind (Mark kochen, mit Zwiebeln, Karotten, Petersilie und Salz)

Alle Zutaten für den Teig vermengen und gut kneten. Anschließend ca. 10-15 Minuten ruhen lassen.
Für die Fleischfüllung, und das ist ungemein wichtig, das Rindfleisch fein hacken, in kleine feine Würfel. Den Ají (eine Chilli-Sorte) kann man online bestellen.
Nun in einem Topf das Schmalz zergehen lassen und den Ají hinzufügen. Nun die Zwiebeln hinzugeben, alles mit dem Kreuzkümmel und Oregano würzen und kurz anbraten. Nun den Topf vom Herd nehmen und die gewürfelten Kartoffeln und Erbsen hinzugeben und gut verrühren.
In einem zweiten Topf wird die Gelatine aufgekocht und das Fleisch nun hinzugegeben. Gut aufkochen und dann schnell vom Herd nehmen. Nun den Inhalt beider Töpfe zusammenschütten und gut vermengen.Damit die Taschen gelingen, sollte man nun die Fleischfüllung abkühlen lassen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Die restlichen Zutaten wie Eier, Oliven und nach Wunsch Rosinen, werden erst am nächsten Tag hinzugegeben, so bleibt alles frisch und saftig!

Den Teig gut ausrollen und mit einer Schüssel mehrere gleich große Kreise ausstechen. Alternativ kann man auch um die 40-50 Kugeln rollen und diese dann einzeln ausrollen. Die kalte Füllung lässt sich nun wunderbar auf den ausgerollten Teig-Kreisen positionieren. Durch die Gelatine sollte die Masse recht fest sein. Erst beim Backen im Ofen wird die Füllung wieder saftig.
Um die Teigtaschen zu schließen lediglich den Rand mit ein wenig Wasser befeuchten und verschließen.

Man kann die Salteñas vor dem Backen noch bepinseln. Hierfür 6 TL Schweineschmalz, ein wenig Cayenepfeffer, 4 TL Wasser und ein wenig Salz in einer Pfanne zum Kochen bringen und anschließend die Salteñas damit bestreichen.

Nun werden die Salteñas ca. 10 Minuten bei 220° gebacken. Nach einer Weile, wenn der Ofen aufgeheizt ist, dauert es nur noch um die 7 Minuten, daher immer die kostbaren Backwaren im Auge behalten.

Milchreis mit selbstgemachtem Apfelkompott

  • 250g Milchreis
  • 5 große Äpfel
  • 1/2 Tasse Wasser
  • 1 Liter Milch
  • 4 EL Zucker
  • 2 Zimtstangen

Traumhaft lecker und was spricht gegen eine süße Mahlzeit am Tag…so lange sie satt macht!
Die Milch erwärmen, den Zucker einrühren, die Zimtstange hinzugeben und nun den Reis einrühren. Das ganze dann auf niedriger Stufe weiterköcheln lassen und den Deckel auf den Topf setzen. Immer wieder umrühren damit nichts anbrennt. Das ganze sollte ca. 1 Stunde ziehen damit der Milchreis eine schöne Konsistenz erhält, bei einer zu klebrigen Masse einfach nochmals Milch hinzugeben.

Nun die Äpfel schälen, in größere Würfel schneiden und mit dem Wasser auf niedriger Stufe in einem zweiten Topf zum Köcheln bringen. Hier ebenso eine Zimtstange hinzugeben. Wenn man die richtigen Äpfel hat, z.B. süße „Gala“ Äpfel, benötigt man hier keinen Zucker, das Kompott wird wirklich fantastisch, auch perfekt für Babies die gerade mit der Beikost beginnen.
Wer kein Apfelkompott mag, der kann statt dessen noch Zimt und Zucker drüber streuen oder „pur“ genießen, denn gesüßt ist das ganze bereits, und auch die Zimtstange gibt einen wunderbaren Geschmack ab.

Kaiserschmarrn

  • 4 Eier
  • 30g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1-2 Tropfen Zitronenaroma
  • 375ml Milch
  • 125g Mehl
  • Butter zum Ausbacken
  • ca. 100g Rosinen (wenn gewünscht)
  • etwas Puderzucker zum Darüberstreuen

Zu aller erst die Eier trennen. Das Eiweiß schlagen. Alle anderen Zutaten in einer Schüssel vermengen und gut rühren. Nun den Eischnee unterheben. Die Masse reicht für ca. 2 Pfannen. Die Pfanne ca. 1 cm hoch befüllen und den Teig von beiden Seiten anbräunen. Bereits in der Pfanne den Kaiserschmarrn mundgerecht zerteilen (auseinanderreißen genügt) und mit etwas Zucker die Teile leicht karamelisieren. Zuletzt noch mit Puderzucker bestreuen und fertig ist diese köstliche Eierspeise aus dem Voralpenland.

Grießbrei

  • 80g Weichweizengrieß
  • 800ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 2 EL Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • Dazu: Zimt und Zucker, Früchte aus dem Glas oder auch Himbeersirup

Einfach die Milch kurz aufkochen lassen, den Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz einrühren und auf eine niedrigere Stufe stellen. Nun den Grieß langsam einrühren. Dauerhaft weiterrühren, da der Grieß relativ schnell anbrennen kann. Sobald die Masse die gewünschte Konsistenz hat, den Topf vom Herd nehmen. Oben ein paar Tipps wie man den Brei verfeinern kann.

Pfannkuchen

  • 250g Mehl
  • 3 Eier
  • 500ml Milch
  • 1 Prise Salz

Das Mehl mit der Milch, den Eiern und dem Salz mit einem Schneebesen zu einer schönen dickflüssigen Masse verrühren.
Die Pfanne aufheizen, einen Tropfen Sonnenblumenöl verteilen und jeweils einen Schöpflöffel der Masse zu einem Pfannkuchen formen. Wer gerne Rosinen oder anderes Obst in seinem Pfannkuchen hat muss dieses gleich am Anfang über den Teig streuen, damit sich dieses einbäckt. Die Kids werden es lieben und zu viel produzierte Pfannkuchen können am Tag drauf zu einer tollen Pfannkuchensuppe weiterverarbeitet werden.




Bratäpfel

  • 4 Äpfel (bevorzugt Boskop)
  • 50g Mandelsplitter
  • 50g Rosinen
  • 4 TL Aprikosenmarmelade oder auch Honig
  • eine Prise Zimt
  • etwas Margarine
  • 1 EL Speisestärke
  • 1 Eigelb
  • 0,5L Milch
  • 20g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker

Zu aller erst die Äpfel gut waschen und die Kerne mit einem Rundschneider herausstecken. Nun die Mandeln, die Rosinen, die Konfitüre und den Zimt vermengen. Diese Mischung wird jetzt mit Hilfe eines Teelöffels vorsichtig in das Zentrum des Apfels drücken. Das war’s auch schon fast. Setzt nun die Äpfel in eine gefettete Form , gebt ein paar Margarinestücke hinzu und backt sie bei ca. 175° für 25 Minuten.
Für die Soße nun die Speisestärke und das Eigelb mit zwei Esslöffeln Milch verrühren. Die restliche Milch mit dem Zucker und Vanillezucker zum kochen bringen. Im letzten Schritt die angerührte Speisestärke der kochenden Milch vorsichtig hinzugeben, gut rühren und nochmals aufkochen lassen. Fertig ist diese tolle Nachspeise für die kalte Jahreszeit.

schnelle gerichte fuer kinder

Comments

  1. Liebe Melanie,

    danke für Deine super Rezeptesammlung. Oft stehe ich vor der Frage „was koche ich heute“?. Schnell soll es gehen, nicht allzu teuer sein, dafür aber gesund und natürlich lecker, damit die kleinen „Kritiker“ auch alles aufessen. Meine Jungs würden am liebsten jeden Tag Fischstäbchen oder Bratkartoffeln essen. Gut, dass ich ihnen auch noch Gemüse unterjubeln kann…aber mir ist dieser Speiseplan echt zu langweilig. Dank Dir habe ich jetzt aber tolle Anregungen. Die Gerichte sind ja alle sehr einfach und man kennt sie selbst ganz gut…aber mir fallen sie auf Anhieb nicht ein. Gut, dass ich jetzt in Deine Liste schauen kann, wenn ich mal wieder ratlos vor den Töpfen stehe. Grüße aus dem Süden Münchens, Daniela

    • Liebe Daniela,
      schön, dass Dir die Sammlung gefäll. Es ist tatsächlich nicht einfach immer etwas zu finden was den Kindern schmeckt und zeitgleich nicht zu ungesund ist.
      Erst gestern gab’s bei uns wieder Albondigas mit Reis, das schmeckt immer. Viel Spaß beim Kochen!
      Liebe Grüße,
      Melanie

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  1. […] und viele weitere tolle Rezepte findet ihr in meiner Rezeptsammlung die ich mal wieder etwas erweitert […]

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