Das Woom Kinderfahrrad im Test & im Vergleich mit Puky

Unfassbar wie schnell die Jahre vergehen. Es gibt so ausschlaggebende Momente, die mir dies immer wieder ins Gedächtnis rufen. Letztens stand er vor mir und redete mit mir, da wurde mir wieder bewusst wie unglaublich groß er schon ist. Er misst nun schon 1,15m und wird im September fünf Jahre alt. Er fragt uns Löcher in den Bauch und versucht mehr und mehr die Welt zu verstehen.

Puky – Räder für Einsteiger

Ich weiß noch genau wie wir vor ein paar Jahren versucht haben ihm das Laufrad schmackhaft zu machen, nachdem er schon länger auf seinem Puky Wutsch unterwegs war. Der erste Laufrad-Versuch war nichts. Er fiel ein paar Mal um und hatte dann keine Lust mehr. Ich glaube er war damals gerade zwei Jahre alt. Nach zwei/drei Monaten jedoch startete er dann seine Cruiser-Karriere. Er liebte sein Laufrad und der Geschwindigkeitsrausch gefiel ihm. So flitzte er uns oft davon, die Beine weit vom Rad gestreckt!

Ich finde das Laufrad bis heute eine tolle Sache, da die Kinder wunderbar lernen die Balance zu halten. Aus dem Grund entschieden wir uns auch gegen das Anbringen von Stützrädern als Felix mit gerade einmal drei Jahren auf sein erstes Fahrrad stieg. Es klappte, gleich beim ersten Versuch. Wir waren total von den Socken.
Schwierig war lediglich das Bremsen mit der Rücktrittbremse, was sich tatsächlich noch ein paar Monate zog. Irgendwann jedoch hatte er es drauf. Er fuhr und bremste mit quietschenden Reifen.

Das Thema mit den Bremsen wird immer wieder diskutiert und man kann nicht zu 100% sagen was besser ist, ob Rücktrittbremse oder Handbremse. Ich persönlich bin froh, dass Felix jetzt die Königsdisziplin für Kinder drauf hat, die Rücktrittbremse zu benutzen. Ja, es ist schwierig, jedoch hatte ist der Umstieg von Rücktritt- auf Handbremse für die Kinder super einfach. Natürlich kann man auch mit der einfacheren Handbremse das Fahrradfahren erlernen, doch andersherum wird ein Umstieg auf die Rücktrittbremse schwierig. Zudem ist nicht jede Handbremse einfach zu betätigen. Die Handbremse vom Puky war wirklich schwer zu drücken, die vom WOOM hingegen schafft jedes Kind.

WOOM – Zeit für ein neues Rad vom Profi

Er fuhr das Puky mit 12-Zoll-Reifen recht lange, vor allem aus dem Grund, dass es sich aus unserer Sicht nicht lohnte kurz vor dem Winter noch ein neues Rad mit 16 Zoll zu kaufen. Somit bekam er erst jetzt im Juni ein neues Fahrrad. Wir ließen ihn in die Rad-Saison mit seinem alten Fahrrad starten bis er wieder ganz sicher fuhr und kauften dann sein neues Rad von WOOM.

Ich war mir etwas unsicher was die Radgröße betraf. Da er bis dato ein Rad mit kleinen Reifen von 12 Zoll besaß wollten wir nicht sofort auf 20 Zoll wechseln. Wir wollten vermeiden, dass er Schwierigkeiten mit der Größe hat und dann die Lust am Fahren verliert.
Trotz der Empfehlungen auf der bikebox-Seite zum Thema „Das passende Kinderfahrrad“, bestellten wir Kinderfahrrad mit 16-Zoll-Reifen, unter anderem auch deshalb da speziell dieses Rad für Kinder von 4 bis 6 Jahren und bis 120cm ausgelegt ist. Wir wussten zwar, dass es nicht lange halten würde, doch hat Max in ein paar Jahren ja auch noch was davon und kann dafür schon früher auf diese für ihn dann passende Größe umsteigen.

Ein neues Rad – Die große Überraschung

Da Felix Geburtstag erst im Herbst ist, bekam er sein Rad diesmal einfach so schon im Juni, damit er den Sommer auf seinem neuen Rad genießen konnte.

Wir waren in einem Biergarten, stellten unauffällig sein neues Rad irgendwo ab, hängten einen neuen Helm an den Lenker und taten so als ob es jemand anderem gehören würde. Wir fragten ihn ganz unschuldig, wie er denn das tolle Rad fände. Natürlich fand er es richtig cool und schaute bewundernd auf das leuchtend grüne WOOM Kinderfahrrad.
Ihr hättet sein Gesicht sehen sollen als er erfuhr, dass sowohl das Rad als auch der Helm für ihn sei. Es war unbezahlbar! Die Augen leuchteten auf und das Strahlen werde ich nie vergessen. Ich bekam direkt ganz weiche Knie.

WOOM – Der Praxistest

Ich weiß gar nicht, wie oft er uns an diesem Nachmittag gedankt hat. Er war überglücklich und flitzte die nächsten Stunden nur noch damit durch die Gegend. Das Rad hatte jetzt keine Rücktrittsbremse mehr, doch die Handbremse war so einfach zu bedienen, dass er das Bremsen gleich nach zwei Minuten perfekt drauf hatte.

Felix fuhr wirklich „wie eine gesenkte Sau“ und mit einem breiten Strahlen im Gesicht. Zudem merkte selbst er, wie unfassbar leicht das neue Rad war, nachdem er bei ein paar seiner „Stunts“ in die Wiese flog und es wieder aufstellen musste! 😀
Tatsächlich ist das Kinderfahrrad von WOOM ein Fliegengewicht. Nichts im Vergleich zum Vorgänger Puky. Das macht das Fahrgefühl noch besser. Man hat sofort das Gefühl, dass die Kinder sich wesentlich leichter fühlen und problemlos vorankommen. Die Bremsen funktionieren einwandfrei und aufgebaut war es auch in Null Komma Nix.

Woom Kinderfahrrad - der Test und Vergleich zum Kinderrad von Puky

Es kam in einem großen Karton an und der Papa musste lediglich den Lenker und die Pedale montieren. Das Rad ist nicht für den Straßenverkehr geeignet, da es keine Lichter, Reflektoren oder eine Klingel verfügt. Für Kinder in dem Alter ist das jedoch vollkommen in Ordnung, da sie sowieso immer abseits der Straße unterwegs sind. Für den Fall, dass wir doch mal in der Dämmerung unterwegs sein sollten, haben wir noch kleine Lichter besort, die sich individuell anbringen lassen.

Das Rad von WOOM ist auf jeden Fall ein Hingucker, egal ob in Grün, Gelb, Violett oder in den anderen verfügbaren Farben. Theoretisch hätte ich mich für das gelbe Kinderrad entschieden, das war jedoch ausverkauft und konnte erst in mehreren Wochen geliefert werden. Ich wollte nicht noch länger warten.

Wir haben nach der ersten Fahrt, bei der diese Bilder entstanden sind, nochmals alles richtig auf Felix‘ Größe eingestellt. Tatsächlich wird das Rad wohl nur noch dieses Jahr passen, aber dafür hat er gerade richtig viel Spaß damit!

Woom Kinderfahrrad - der Test und Vergleich zum Kinderrad von Puky

Das WOOM 3, welches wir aktuell haben, kostet 329€ im bikebox Shop, das vergleichbar große Puky circa die Hälfte. Trotzdem würde ich mich immer wieder für das schöne leichte Modell entscheiden, das macht wirklich viel aus. Vor allem spielt bei mir aber auch noch der Punkt mit rein, dass ich noch einen zweiten heranwachsenden Flitzer habe. Max wird ebenso seine Freude mit dem Rad haben, da bin ich mir zu 100% sicher! Bis dahin fährt er noch das Puky Wutsch, das Laufrad und das 12-Zoll-Rad welches jetzt im Keller steht.

I love my brain

Das ist das Motto von Nutcase, der Marke von der wir unsere Helme haben. Max erbt Felix‘ alten Helm, nachdem dieser noch top in Schuss ist und keine Unfälle erlebt hat. Der Papa, Felix und ich haben jetzt richtig coole Helme. Zugegeben, hatte ich mich bisher nicht unbedingt darum gerissen einen Helm zu tragen, doch wenn man auch nur einmal darüber nachdenkt ist es völliger Quatsch als Fahrer keinen zu tragen. Wir sind doch verantwortlich unsere Kinder zu transportieren und müssen sowohl uns als auch die Kinder vor Verletzungen schützen.
Alles andere wäre wie wenn wir Fahrer im Auto keinen Gurt anlegen würden, das macht ja auch niemand!

So kam es, dass wir uns vernünftige Helme bestellten. Ich habe mich in den Nutcase Street Helm Totally verliebt, der Papi trägt den schlichten schwarzen Nutcase Street Helm Blackish Matte, und Felix flitzt nun noch besser und sicherer mit seinem Kinderhelm Nutcase Little Nutty Lucky 7 durch die Gegend.

Bestellt habe ich mal wieder alles im bikebox Shop der jetzt sogar den Shop Usability Award gewonnen hat und zum besten Onlineshop Deutschlands in der Kategorie „Spielwaren, Kids & Baby“ gekürt wurde. Ich habe bisher so tolle Erfahrung mit den Bestellungen gemacht, dass ich den Shop zu 100% empfehlen kann. Man findet alles was man braucht, inklusive aller Informationen und Tipps. Zudem ist der Service immer spitze. Mein und Felix‘ Helm waren erst zu groß, doch der Umtausch hat schnell und einfach funktioniert, das ist viel wert!

Ich habe vor einiger Zeit bereits den Fahrradanhänger Thule Chariot Cougar 2 getestet, den ich dort ebenfalls bestellt hatte. Den Wagen möchte ich nicht mehr missen. Ich weiß nicht wie oft ich ihn schon genutzt habe. Im Winter war ich teilweise täglich damit unterwegs, habe die Kinder warm in Decken gepackt und hatte auch noch massig Platz für Einkäufe. Max lag bereits zwei Wochen nach seiner Geburt darin, es diente perfekt als Kinderwagen und die Kinder genießen die gemütliche Fahrt bis heute. Daumen hoch!

Comments

  1. Also wir haben auch ein Puky und sind sehr zufrieden! Das einzige was mir wichtig war das es Luftreifen und keine Plastikreifen sind!
    Unser hat seins auch zum 2.Geburtstag bekommen und jetzt flitzt er uns davon

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