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Mein neuer bester Freund ist eingezogen!

Ist doch nur ein Staubsauger??? Hahaha, das war einmal. Seitdem wir Kinder im Haus haben ist der Staubsauger mein Funken Hoffnung in all dem Chaos, welches sich immer so rasch ausbreitet. Nach meinem Mann ist er mein zweiter bester Freund. Er unterstützt mich und zaubert mir nach getaner Arbeit auch mal ein Lächeln ins Gesicht. Er kann auch mal sehr anstrengend sein, aber etwas Arbeit muss man in eine gute Beziehung einfach investieren, oder wie seht ihr das?

Wenn mein Mann und Felix in der Früh das Haus in Richtung Kindergarten verlassen, fällt bei mir oft der Startschuss. Max liegt ruhig unter seinem Spielbogen während die Mami wie von einer Tarantel gestochen durch die Wohnung huscht um ein Zimmer nach dem anderen in Ordnung zu bringen. Zumindest gebe ich mein Bestes. Ich renne wirklich von Zimmer zu Zimmer und versuche die Wege so optimal wie möglich zu nutzen indem ich immer was mitnehme, „unterwegs“ wegwerfe und meine Arme so voll belade wie es nur geht, gerade bei großen zusammengelegten Wäschebergen dient das Kinn wunderbar als Klemme. Sogar während dem Zähneputzen wird schnell die nächste Ladung in die Waschmaschine geschmissen und gestartet.

Eine halbe Stunde später sieht es wieder etwas wohnlicher aus, doch der letzte Schliff fehlt. Sobald man gestaubsaugt hat, sieht es oft so aus als hätte man die Wohnung auf Hochglanz gebracht, daher wende ich diesen „Trick“ derzeit gerne an, obwohl ich mich dabei selbst belüge, trotzdem funktioniert es. 😉

Bisher hat mir mein alter Staubsauger immer treue Dienste geleistet, doch jetzt war es an der Zeit für was neues. Nicht nur dass mein kleiner „Staubi“ schon ganz mitgenommen aussah nein, er verbrauchte auch ganz schön viel Strom, was sich bei meiner vielen Putzerei während der Elternzeit sicherlich bemerkbar gemacht hätte. Zudem war er schon unheimlich laut und brachte meinen Mann immer zur Weißglut. Da er mit der Länge des Schlauches nicht zurecht kam schleuderte er den Staubsauger quasi hinter sich her. Für einen Zwei-Meter-Mann war der Vampyr von AEG einfach nicht geschaffen.

Also beschloss ich Anfang Februar, mich nach 7 treuen Jahren von meinem Kleinen zu verabschieden. Er war perfekt für meine bescheidenen Single-Ansprüche, ohne Mann und ohne Kinder, doch nun brauchte ich Power.
Nach einem Blick in die Amazon-Bewertungen entschied ich mich für ein hochwertiges und hoffentlich auch langlebiges Produkt. Ich bestellte den beutellosen Staubsauger PowerPro Ultimate von Philips.

Bereits beim Auspacken eine Freude: Er war so schön! Hahaha, das können sicherlich nicht viele über ihren Staubsauger sagen, doch meiner hat etwas von einem neuen Auto. Er glänzt so schön kupferfarben und passt sich mit diesem Look sogar unserer Wohnung an.
Ich packte alles aus und stand erst einmal vor erstaunlich vielen Teilen. Zusammengebaut war er richtig schnell, doch da lagen noch immer so viele Düsen, Bürsten und Aufsätze. Standardmäßig ist die TriActiveMax-Düse dran, diese habe ich auch zu meiner favorisierten Düse erkoren denn sie ist super flexibel von der Bewegung her und nimmt mit Hilfe der Bürsten an beiden Seiten auch noch wesentlich mehr Staub auf als die herkömmlichen Düsen. Schon wenige Tage nach der ersten Benutzung konnte ich feststellen, dass sich nicht mehr so viel Staub auf den Möbeln absetzte wie sonst. Mit Hilfe dieser Düse mit integrierter Bürste verschwindet viel mehr Staub in dem Behälter, auch ohne den Boden danach noch feucht zu wischen. Vor allem, und das finde ich richtig toll, putzt er mit diesen Bürsten auch alle Ecken und Ränder richtig mit, so sind alle Leisten und Fugen nun vom Staub befreit. Auf dem Teppich saugt sich der PowerPro Ultimate regelrecht fest, da hat Staub keine Chance mehr, mir reicht hier meist Stufe 2 oder 3 von insgesamt fünf Stufen.

Für das schnelle Staubsaugen für zwischendurch eignet sich auch perfekt die Super-Turbo Saugbürste, die ihren Namen zu Recht trägt. Eigentlich ist sie dafür geschaffen die Teppiche von Tierhaar zu befreien, doch das fällt bei uns weg.
Der Staubsauger ist genau das was Mamis brauchen, wenn der Nachwuchs sich mal wieder dafür entschieden hat sein halbes Brot auf dem Boden zu verteilen. Das mit dem Teller wird aber auch wirklich überbewertet (*LACH*).
Anders als mein vorheriger Staubsauger, komme ich mit diesem jedoch nicht mit der „normalen“ Düse unter das Sofa. Die mitgelieferte Hartbodendüse ist jedoch recht flach, somit wechsle ich die Düse schnell und mache dem Unter-dem-Sofa-Staub den Gar aus.

Was mich schon beim ersten Test überzeugt hat, war die mitgelieferte Polsterbürste.
Ich habe bisher noch nie von diesen Bürsten Gebrauch gemacht, und dachte eigentlich, dass ich sie auch diesmal einfach in der Schublade verschwinden lasse, doch es kam ganz anders. Bei diesem Staubsauger befestigt man eine kleine Halterung am Griff, an der sowohl die Polsterbürste als auch die Fugendüse stecken. Bei blöden Bewegungen kann einem die schon mal abfallen, aber das ist nicht tragisch. Jedenfalls hat man so immer die Bürste zur Hand. Aus Jux und Tollerei probierte ich somit gleich nach dem Zusammenbauen auch diese Mini-Bürste aus und war sprachlos…mein Sofa sah plötzlich so viel sauberer aus, und das trotz der kleinen und großen Krümelmonster die ich im Haus habe.

Ebenfalls gefiel mir das lange Kabel. Es ist wesentlich länger als das Kabel von meinem alten Staubsauger. Zudem muss man die „Einroll“-Taste nur einmal kurz drücken und schon dreht sich das Kabel in Höchstgeschwindigkeit von alleine auf. Beim ersten Mal erschrak ich sogar etwas, denn es geht so schnell, dass teilweise sogar gleich der Stecker aus der Steckdose gezogen wird.
Der Staubsauger verfügt sogar über eine Fernbedienung…uhlala…richtig High-Tech! Mit dieser kann man die Saugkraft regulieren und auch an- und ausschalten. Anfangs kommt man manchmal auf das Minus und man merkt wie die Saugleistung nachlässt, aber praktisch ist es allemal. Man muss sich erst an den neuen Griff gewöhnen, denn er ist schwerer als ich es bisher gewohnt war. Klar, da ist Elektronik verbaut und zudem hängen die zwei kleinen Aufsätze dran. Schon bei der zweiten Nutzung habe ich es gar nicht mehr bemerkt, das fällt einem nur im Vergleich auf.

Der Staubsauger lässt sich schön leicht hinterher ziehen, das ist echt angenehm wenn man damit so durch die Wohnung rollt, dank der Gummiräder tut er das auch noch fast lautlos. Was mir auch noch gefällt, wenn ich gerade dabei bin ist, dass man direkt den Schmutz sieht den dieses Teil aufsaugt.
In den fünf Wochen, die ich dieses Gerät nun besitze, ist der Staubbehälter nun zu einem Drittel voll. Schon beim ersten Mal war ich erstaunt, wie dreckig meine Wohnung doch ist, und das obwohl ich mindestens zwei Mal in der Woche staubsauge. Gerade als putzende Mami hat man zudem den Vorteil, die versehentlich eingesaugten Spielzeug-Kleinteile nicht mehr blind aus dem Beutel fischen zu müssen, nein, man sieht sie direkt in dem Behälter und kann sie problemlos herausholen. Zur Reinigung des Behälters muss man lediglich den Inhalt in eine Tüte füllen, diese gut verschließen und den Behälter optional noch einmal auswischen, was aber nicht wirklich nötig ist.

Alles in allem schneidet der neue Staubsauger von Philips in meinem persönlichen Test wirklich gut ab. Die einzigen Kritikpunkte sind die der Minus-Knopf den man versehentlich mal drückt, und die Bürstenhalterung, die einem bei gewissen Bewegungen mal abfallen kann. Das war’s dann aber auch schon. Der Rest hat mich überzeugt!

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Mit freundlicher Unterstützung von Philips.

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