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Traumstrände auf Mallorca im Familien-Test

Es war unser erster Urlaub auf Mallorca. Wir kannten die Insel überhaupt nicht und wussten nur eines, wir wollten nicht wie die Sardinen an menschenüberfüllten Stränden liegen.
Unsere Finca verfügte über einen schönen eigenen Pool, den wir täglich nutzten und genossen, doch ab und zu zog es uns auch raus. Wir wollten mehr (Meer) sehen und neues entdecken. Uns so kam es, dass wir in unserem 10-tägigien Fincaurlaub an drei verschiedenen Stränden waren, die alle über türkisblaues Wasser verfügten und doch sehr unterschiedlich waren.

Die Cala Romantica in Estany (Osten)

Unser erster Strand war die Cala Romantica in Estany. Der Strand war von unserer Finca gerade einmal 10 Minuten entfernt und so lage es nahe, diesen direkt mal auszutesten. Es hat sich gelohnt.

Wir fanden mit dem Auto immer direkt einen Parkplatz direkt vor der Bucht. Wir packten unsere Strandtasche (eine super hochwertige und wiederverwendbare ALDI-Tüte, hihi), zwei Sonnenschirme und machten uns zu viert auf den Weg zum Strand. Vorbei an einer kleinen und netten Strandbar ging es zwischen den Liegen vorbei zu einem ruhigen Plätzchen an den Felsen.
Es war schon etwas los, doch war es nie wirklich überfüllt. Wir besuchten den Strand immer erst am späten Nachmittag und Abend und hatten viel Platz und Ruhe um uns herum. Ich kann den Strand für Familien auf jeden Fall empfehlen, nicht zuletzt wegen dem wunderschönen klaren und türkisenem Wasser. Felix hatte viel Spaß mit seinem Sandspielzeug und konnte dank des flach abfallendem Sansstrandes auch recht weit ins Meer hineinlaufen. Max plantschte immer fleißig mit uns im Wasser, um im Nachhinein eine kleine Siesta im Schatten auf unserer Decke zu machen.

Schoener Strand Mallorca Osten Sandstrand Kinder flacher Einstieg

Der Strand S’Amarador (Südosten)

Wir waren im Süden der Insel unterwegs und auf der Suche nach einem schönen und ruhigen Strand. Die Bilder von S’Amarador waren vielversprechend und so machten wir uns auf den Weg. Wie sich herausstellte, führte uns Google Maps über einen extrem holprigen Weg, der unseren Ford Focus stark auf die Probe stellte. Sogar ein Allrad-Jeep hätte hier extrem langsam fahren müssen.
Es gibt auch einen anderen und einfachen Weg zum Strand, aber den fanden wir erst auf dem Rückweg.

Nach einer abenteuerlichen Fahrt zum Strand, suchten wir auf einem sehr engen Waldweg einen Parkplatz. Glücklicherweise gab es auch hier eine größere Parkbucht in die wir uns hineinstellen konnten.
Wir nahmen die Kinder bei der Hand und in den Arm und machten uns auf den Weg zum Meer. Entgegen meiner Erwartungen war die „verlassene Badebucht“ unglaublich voll. Die Touristen strömten aus jeder Ecke und kamen über kleine Wege auch von der Cala Mondragó herüber.

Am Rand zum abgeriegelten Naturschutzgebiet fanden wir ein kleines Plätzchen und breiteten unsere Decke aus. Die Schirme hielten den Windstößen leider nicht stand und so verzogen wir uns etwas später in den Schatten der Bäume.
Die Badebucht an sich war schön, doch war Estany für uns wesentlich ruhiger und entspannter. Hier konnten wir nicht wirklich abschalten. Wir wollten eigentlich so schnell wie möglich wieder weg und blieben nur zwei Stunden, damit Felix und Max eine Autopause bekamen und ein wenig im Sand spielen konnten. Wir waren an einem Freitagnachmittag dort. Vielleicht ist es an einem Montag oder Dienstag vormittags angenehmer, aber hierzu haben wir keine Erfahrung.

Der Traumstrand „Playa de Formentor“ (Norden)

Nach einer schönen Stadttour durch Alcudia, die selbst mit kleinen Kindern problemlos machbar ist, machten wir uns auf den Weg zur Playa de Formentor, nicht zu verwechseln mit dem Stadtstrand in Formentor.
Laut Navi brauchten wir nur eine halbe Stunde von Alcudia aus, und das stimmte auch. Der Weg zum Strand ist jedoch etwas kurvig, da man erst über einen Berg und viele Serpentinen entlangfahren muss um zum großen Parkplatz zu gelangen. Der Parkplatz ist mit einer Parkgebühr von 10€ nicht günstig, aber meines Erachtens das Geld wert, vor allem wenn man es als einen schönen Ausflug sieht.

Der Strand ist im Gegensatz zu den anderen Buchten an denen wir waren recht schmal, was aber den Vorteil hat, dass man nah am Wasser liegt und die im Sand spielenden Kinder direkt im Blick hat. Nahe der Strandbar fanden wir ein schattiges Fleckchen unter den Bäumen. Der Blick auf das Wasser und das offene Meer war fantastisch. Das Wasser war wirklich glasklar und auch Algen gab es hier keine. Ich fand es traumhaft und schon fast paradiesisch. Was man jedoch beachten muss ist, dass es an diesem Strand etwas windiger sein kann als im Osten oder im Süden der Insel, denn an der Spitze Mallorcas ist es aus rein geologischen Gründen nunmal windiger. Das tut dem ganzen jedoch keinen Abbruch.
Umiehen kann man sich in den Umkleiden der Strandbar, die auch über Toiletten verfügt. Alles ist vorhanden um einen schönen Nachmittag am Strand verbringen zu können. Zu diesem Strand spreche ich ganz klar eine Empfehlung aus, obwohl hier auch immer viel los ist. Das verteilt sich allerdings ganz gut, zumindest an einem Montag Nachmittag.

Traumstrände auf Mallorca im Familien-Test

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