Rezept – Schokoladen-Tarte mit flüssigem Kern

Köstlich! Mehr kann man dazu einfach nicht sagen…wobei, „einfach“ ebenso passt!

Vor kurzem habe ich euch doch das Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz vorgestellt. Einer meiner Favoriten daraus war die besagte Schokoladen-Tarte. Ich musste sie einfach testen, vor allem, da das Rezept so super einfach klang. Ich bin da immer etwas skeptisch und konnte nicht ganz glauben, dass man wirklich mit so wenig Zutaten und innerhalb kürzester Zeit einen leckeren Kuchen backen kann. Es hat sich herausgestellt, dass dieser Kuchen tatsächlich schon nach 10 Minuten Zubereitungszeit in den Ofen geschoben werden kann…und dann auch noch schmeckt wie BOMBE!

Am Samstag war mal wieder Zeitmanagement gefragt. Alles andere als meine Stärke, vor allem Zuhause. Wir hatten den Opa zum Frühstück zu uns eingeladen und erwarteten am selben Abend auch noch Freunde zum Essen, die wir schon länger nicht gesehen haben. Nachdem die Zeitspanne zwischen den Verabredungen nicht allzu groß war, musste ich mir genau überlegen wie das Menü aussehen sollte. Letztlich entschied ich mich für Albondigas mit Reis (zum Rezept) als Hauptspeise und dazu einen leckeren Nachtisch aus dem Thermomix. Ich wollte unbedingt die Beeren-Mousse aus dem Thermomix Kochbuch ausprobieren. Nachdem mir so eine rote Mousse jedoch noch nicht spektakulär genug war, sollte die Schoko-Tarte das i-Tüpfelchen auf dem Teller sein. Und so war es dann auch!

Im Vordergrund steht der Genuss

Nach dem Frühstück ging es für uns alle raus. Ab auf den Spielplatz und dann noch ein wenig mit Felix Fahrradfahren üben. Er hatte riesigen Spaß dabei. Gegen vier musste ich mich dann abseilen, denn um 18.00 Uhr erwarteten wir unsere Gäste. Also packte ich Max auf die Spieldecke und sprang in die Küche um loszulegen. Glücklicherweise haben wir eine offene Küche, so konnte ich Max die ganze Zeit im Auge behalten.
In Windeseile mischte ich die Masse für die Fleischbällchen, briet Bällchen und Zwiebeln an, Tomaten aus der Dose und Gewürze dazu und Deckel drauf. Nun mussten die Albondigas schön köcheln, um danach noch besser zu schmecken.
Weiter ging es mit der Mousse. Ruck zuck alle Zutaten in den Thermomix, ein bisschen hexeln, ein bisschen rühren und „schwups“ stand die fertige Mousse schon im Kühlschrank.

Als ich anfing die Tarte zuzubereiten schaute mich mein Mann nur kopfschüttelnd an, wieso ich denn nun NOCH eine Nachspeise machen müsste. Aber wenn ich mir mal was in den Kopf gesetzt habe…dann weiß er, braucht er gar nicht mehr diskutieren, denn es wird sowieso gemacht.

    Das Rezept für die leckere Schoko-Tarte:

  • 200 g Gute Zartbitterschokolade

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Instant-Kaffee
  • 
2 EL Mehl
  • 
5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 
1 EL Kakao oder Puderzucker zum Bestäuben

Schokotarte mit flüssigem Kern – Die Zubereitung

So einfach wie es hier aussieht ist es auch. Ich habe einfach die zwei Schokoladentafeln (übrigens „billige“ Alpia Schokolade) etwas zerkleinert und in eine Schüssel gelegt. Diese kam nun für knapp zwei Minuten in die Mikrowelle. Die geschmolzene Schokolade einfach in die große Rührschüssel geben. Als nächstes die Butter in der Mikrowelle schmelzen, auch ein bis zwei Minuten und dann zur Schokolade in die Schüssel hinzu. Ich habe direkt 200g Zucker hinein rieseln lassen und angefangen zu rühren.
Da ich keinen Instant-Kaffee im Haus hatte, aber frisch gemahlenen Espresso-Kaffee, habe ich einfach einen guten Esslöffel Espresso, die zwei Esslöffel Mehl und die Prise Salz hinzugefügt und alles gut mit dem Rührgerät vermischt.
Anschließend kamen die fünf Eier hinzu. Ich habe alles wirklich sehr gut gerührt und war trotzdem im Nu fertig. Nachdem die Eier hineingeschlagen und untergehoben wurden entstand eine tolle Masse, es sah fast aus wie eine Schokoladen-Mousse. An diesem Punkt hätte ich mich schon hineinsetzen können. 😉

Le grande finale

Diese Masse habe ich nun einfach in eine runde Springform gegeben, die ich vorher mit etwas Butter gefettet habe.
Nach 22 Minuten (25 wenn nicht vorgeheizt) bei 190° Grad Celsius (Umluft) war die Tarte fertig. Wir ließen sie abkühlen und genossen die schokoladige Verführung zum Dessert, gemeinsam mit der Beeren-Mousse. Eine wunderbare Kombi war das.

Unsere Gäste waren ganz aus dem Häuschen und sagten auch zum Nachschlag nicht nein.
Wir, also mein Mann und ich, stibitzten am nächsten Morgen nochmals ein Stück…vielleicht auch etwas mehr. Die Tarte stand da so verloren in der Küche rum und wartete nur darauf gegessen zu werden, wir haben sie somit quasi nur gerettet.
Ich muss sagen, dass sie mir kalt am nächsten Tag noch besser geschmeckt hat, wobei sie warm, mit dem leicht flüssigen Kern, auch extrem lecker war!

Dieses und viele weitere Rezepte findest Du in der Kategorie „30-Minuten-Rezepte“ oder „Backrezepte“ auf meinem Blog.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Rezept Schokoladen-Tarte Schoko-Kuchen Hannah Schmitz

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