Backen für Kinder

Kinder sind sehr wählerisch was Essen betrifft, aber Kuchen und Muffins werden meist einfach verdrück, ohne näher zu hinterfragen was drin steckt. Auch ich liebe Kuchen, besonders saftige Rührkuchen und Hefeteigkreationen. Muffins sind wunderbar für Kindergeburtstage und andere größere Events daheim oder außerhalb. Ich trage hier nach und nach einige meiner Kuchenrezepte zusammen, die ich selber gerne backe. Die meisten Kuchen sind schnell fertig und der Ofen übernimmt zu Glück den Rest.
Auch Rezepte für Brot und leckere Sonntagsbrötchen werden folgen, ihr dürft gespannt sein.

Schnelle und einfache Kuchen, Muffins und Plätzchen:

Traditioneller Apfelkuchen
Gedeckter Apfelkuchen
Kürbis-Walnuss-Kuchen
Schokoladen-Tarte
Zimtschnecken wie von Cinnabon
Apple-Crumble mit Vanilleeis





Traditioneller Apfelkuchen

  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 200g Mehl
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 1/2 Fläschchen Zitronenaroma, alternativ auch etwas geriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier
  • ca. 50ml Milch
  • 750g Äpfel
  • etwas Butter zum Einfetten der Springform
  • 2 EL Aprikosenmarmelade und 1 EL Wasser zum Aprikotieren

Ich backe immer nach der Devise, alles einfach zusammenmischen, mixen und backen. So wiege ich alles ab und gebe es in eine große Schüssel. Die Butter, den Zucker, Mehl, Vanillezucker, Backpulver, das Aroma, die Eier in die Schüssel und mit dem Rühren beginnen. Nach kurzem Rühren die Milch hinzugeben. Die Butter sollte vorher Zimmertemperatur gehabt haben, so lässt sie sich schön verarbeiten. Alternativ stelle ich sie für ca. 1 Minute in die Mikrowelle, das funktioniert prima.
Sobald der Teig eine schöne Konsistenz hat schnappe ich mir schnell die Äpfel, schäle, entkerne und viertel sie. die Außenseite der Apfelstücke ritze ich mit dem Messer mehrmals ein, so entweicht die Feuchtigkeit besser.
Nun die Springform einfetten und am Boden ein Stück Backpapier einklemmen, dann muss man den unteren Teil nicht fetten und der Kuchen löst sich besser ab. Den Teig in die Form geben und von außen nach innen die Apfelstücke legen. Diese nur ganz leicht in den Teig drücken.
Der Kuchen sollte nun im vorgeheizten Backofen 45 Minuten bei 160° (Umluft) backen. Den abgekühlten Kuchen kann man nun schön mit Puderzucker bestreuen. Freut euch auf einen einfachen uns sehr leckeren und „leichten“ Apfelkuchen.

Gedeckter Apfelkuchen

  • 300g Mehl
  • 125g Butter
  • 125g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 kg Äpfel
  • 1 Zitrone
  • 1 TL Zimt
  • 100g braunen Zucker

Aus dem Mehl, der Butter, dem Zucker, dem Ei, Salz und Vanillezucker eine feste Masse kneten. Es handelt sich hier um einen einfachen Mürbeteig. Nun einfach die Äpfel fein würfeln und mit dem Zitronensaft, Zimt und braunen Zucker mischen. Am besten einfach mit der Hand gut durchmischen. Jetzt seid ihr auch schon fast fertig. Rollt jetzt den Mürbeteig ganz dünn aus, aber noch so dick, um ihn in die Springform oder besser noch Pie-Form legen zu können. Vom Teig werden 2/3 in die Springform gedrückt, auch den Rand gut andrücken. Im nächsten Schritt die Apfel-Zucker-Mischung hineingeben. Aus dem restlichen Teig mehrere ca. 1,5 cm dicke Streifen schneiden, überkreuzt über die Apfelmasse legen und am Rand mit dem restlichen Teig verbinden.
Der Kuchen wird bei ca. 200° für 30 Minuten gebacken. Ich bestreiche am Ende gerne die Streifen mit einfacher Zuckerglasur, das schmeckt köstlich!





Kürbis-Walnuss-Kuchen

  • 500g Mehl
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 750g Kürbis (am besten Hokkaido)
  • 3 Eier (getrennt)
  • 200ml Öl
  • 400g Zucker
  • 2 Pckg. Vanillezucker
  • 2 TL Zimt
  • 150g Walnüsse
  • etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zu aller erst den Kürbis wachen und vierteln. Nun das faserige mit einem Löffel ausschaben. Im nächsten Schritt das Kürbisfleisch samt Schale grob reiben (geht auch mit einer Küchenmaschine). In einer Schüssel das Eigelb mit Öl, Zucker, Vanillezucker und Zimt verrühren. Als nächstes die Walnüsse hacken und mit dazugeben. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und ebenfalls hinzugeben. Im letzten Schritt müsst ihr das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter die restliche Masse heben.
Den Teig in eine gefettete/gebutterte Form geben (z.B. Guglhupf) und eine Stunde bei 150° Umluft backen.
Am besten mit einem Glas warmer oder kalter Milch genießen, bevorzugt auf dem Sofa! 😉

Schokoladen-Tarte

  • 200 g Gute Zartbitterschokolade

  • 200 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 EL Instant-Kaffee
  • 
2 EL Mehl
  • 
5 Eier
  • 1 Prise Salz
  • 
1 EL Kakao oder Puderzucker zum Bestäuben

Ein wunderbar einfaches und schnelles Rezept aus dem Mama-Kochbuch von Hannah Schmitz.
Sobald ihr alles parat habt braucht ihr vielleicht 10 Minuten.
Zu aller erst die Zartbitterschokolade und die Butter nacheinander in der Mikrowelle schmelzen, jeweils für ein bis zwei Minuten. Dann beides in die große Rührschüssel schütten und den Zucker hinzugeben. Nun schon einmal mit dem Rührgerät gut vermischen. Als nächstes den Instant-Kaffee hunzufügen, ich habe statt dessen 1 EL gemahlenen Espresso genommen und es hat wunderbar geschmeckt. Nun noch das Mehl hinzugeben und wieder gut vermengen.
Schlagt nun die fünf Eier hinein und gebt die Prise Salz hinzu. Jetzt alles nochmals gut verrühren, bis eine schöne Masse entsteht die aussieht wie eine Mousse au Chocolat.
Diese Mousse nun in eine gefettete Springform geben und diese für 22 Minuten bei 190° Celsius (Umluft) in den Ofen schieben. Anschließend gut abkühlen lassen und mit Kakao oder Puderzucker bestäuben. Fertig ist diese köstliche Nachspeise!

Zimtschnecken wie von Cinnabon

    Für den Hefeteig

  • 75ml warmes Wasser
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 Packung Vanillepudding
  • 4 EL Zucker
  • 500ml Milch
  • 75ml zerlassene Butter
  • 1 Ei
  • 700g Mehl (evtl. auch etwas mehr)
  • 1/2 TL Salz
    Für die Füllung

  • 75ml zerlassene Butter
  • 1 Tasse braunen Zucker
  • 1 TL Zimt
    Für das Frosting

  • 110g Philadelphia oder einen anderen Frischkäse (Doppelrahmstufe)
  • 250g Puderzucker
  • 1 Packung Vanillezucker, alternativ Vanilleextrakt
  • 1 TL Milch

Diese Zimtschnecken mit Cream-Cheese-Frosting sind der absolute Oberhammer. Ich habe sie für ein Familienfest gemacht und sie gingen weg wie „warme Zimtschnecken“. Tatsächlich schmecken sie warm am besten, also so 10-20 Minuten nachdem sie aus dem Ofen raus sind, aber auch kalt immer noch köstlich genug um alle anderen Kuchen zu übertreffen.

Zu aller erst macht man den Vanillepudding, hierfür hält man sich einfach an die Zubereitungsanleitung der Packung. Nun den Pudding irgendwo ins Kühle stellen, bis er nur noch lauwarm ist. In der Zwischenzeit rührt man die Hefe an. Hierfür die 75ml warmes Wasser mit einem Teelöffel Zucker verrühren und den Hefewürfel hineinbröseln. Alles gut verrühren und stehen lassen. Ihr werdet sehen wie die Hefe innerhalb kürzester Zeit aufgeht.

Nun schnappt ihr euch den lauwarmen Pudding und fügt das Ei und die Zerlassene Butter hinzu. Alles gut verrühren und nun nach und nach das Mehl hineingeben und kneten. Nach der Hälfte die Hefe dazugeben und gut kneten. So viel Mehl hinzugeben bis ein schöner, nicht mehr klebriger, Hefeteig entstanden ist. Ich knete am Ende immer mit den Händen, da ich nur so ein Gefühl habe ob der Teig schon passt. Er sollte nicht mehr an den Händen kleben bleiben. Sobald das der Fall ist, den Teig an einem warmen Ort für ca. eine Stunde gehen lassen.

In dieser Zeit kann man die Füllung anrühren. Ich mische hierfür einfach den braunen Zucker mit der flüssigen Butter und füge nach Belieben Zimt hinzu. Wer mehr Füllung mag, macht einfach nach Bedarf mehr, aber das geht wirklich schnell.
Ebenfalls kann man schonmal das Frosting anrühren. Hierfür einfach den Puderzucker in eine Schüssel geben, den Frischkäse obendrauf und einen Teelöffel Milch hinzugeben. Wer gut rührt, erhält innerhalb kürzester Zeit eine schöne Creme. Nun einfach Vanillezucker hinzugeben, wobei ich gerne statt dessen ein bis zwei Tropfen Vanilleessenz hernehme wie es sie in diesem Onlineshop zu kaufen gibt, das gibt dem Frosting eine tolle Note.

Den Ofen nun schon einmal vorbereiten und auf 180° Celsius Umluft vorheizen.
Sobald der Teig aufgegangen ist, nochmals gut durchkneten und auf einer gut bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen. Oftmals muss man dem Teig selbst vorher nochmals Mehl hinzugeben, damit dieser nicht kleben bleibt. Das Rechteck nun mit der Füllung aus Zimt, Zucker und Butter bestreichen und vorsichtig zusammenrollen. Die Rolle könnt ihr nun in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden (daumenbreit) und direkt auf das Backpapier legen. Ihr solltet etwas Abstand lassen damit sie nicht „zusammenwachsen“.
Nach ca. 20 bis 25 Minuten sind die Zimtschnecken fertig. Legt sie auf einen Teller oder ein Blech und verteilt mit einem Löffel großzügig das Frosting darüber. Warm schmecken die Zimtschnecken, die denen der amerikanischen Kette „Cinnabon“ sehr nahe kommen, am allerbesten. Doch selbst kalt und sogar noch zwei Tage später sind sie noch ein Genuss!

Apple-Crumble mit Vanilleeis

  • 5 Äpfel
  • 100g Sultaninen
  • 2 EL braunen Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Zitrone (der Saft davon)
  • 150g Butter (Zimmertemperatur)
  • 200g Mehl
  • 120g Zucker

Die Äpfel waschen, schälen und achteln. Die Apfelspalten mit den Sultaninen, dem Zucker, Zimt und dem Saft der Zitrone mischen. Für die Streusel nun eine extra Schüssel nehmen, die Butter mit dem Mehl und dem Zucker gut mischen, am besten einfach mit der Hand zu einer bröseligen Masse kneten. Jetzt eine Auflaufform oder eine einfache Springform einfetten, die Äpfel darin verteilen und die Streusel gut darüber verteilen, am besten so, dass von den Äpeln nichts mehr zu sehen ist.

Das ganze nun bei 180° Umluft so lange backen, bis die Streusel schön goldbraun sind. Lasst es euch schmecken!

Weitere tolle Rezepte findet ihr in der Kategorie „30-Minuten-Rezepte“. Hier gibt’s viele familienfreundliche Rezepte zum Nachkochen. Oftmals dient es auch einfach zur Inspiration.

Backen für Kinder

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