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Das Mama-Kochbuch – Rezension und Gewinnspiel

Auch ohne sie zu kennen ist mir die Food-Bloggerin Hannah Schmitz jetzt schon sehr sympathisch. Sie sieht fröhlich und liebenswert aus, lebt für gutes Essen und schafft es auch noch dieses so unglaublich ansprechend zu fotografieren, dass man beim Ansehen der Bilder direkt das Gefühl hat den Duft des Essens riechen zu können. Ihre Fotos ließen mir teilweise das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Da war es nicht weit hergeholt, dass es jetzt ein Kochbuch von Hannah Schmitz gibt. Warum ich dieses auf meinem Blog vorstelle? Weil es ein MAMA-Kochbuch ist, das Rezepte bereithält für die Schwangerschaft, bis zum 3. Lebensjahr des Kindes. Natürlich kann JEDER diese Gerichte essen, doch sie sind eben für die Zielgruppe der (werdenden) Mamis, Babys und Kleinkinder besonders geeignet.

Wer Hannah Schmitz ist? Sie ist Autorin, Grafikerin, Food-Bloggerin und natürlich allen voran selbst Mama. Genauer gesagt ist sie ebenfalls eine frischgebackene Zweifach-Mama wie ich es bin. Mama ist unser aller Hauptjob, da kann kommen was wolle.
Wirklich bekannt wurde die Rheinländerin mit asiatischen Wurzeln, durch die Kochshow „Das perfekte Dinner“ das sicherlich die meisten von uns kennen. Ich selbst habe da früher immer wieder gerne reingeschalten. Es war unterhaltsam und inspirierend zugleich, sich die Menüs der Kandidaten anzusehen. Ebenfalls war sie in der Kochshow „Unter Volldampf“ und „Kochchampion“ zu sehen.
Sie lebte eine Weile mit ihrem Mann in New York und arbeitete dort als Food Consultant. Zur Geburt ihrer Tochter zog sie mit ihrem Mann wieder nach Düsseldorf. Aktuell lebt die Familie gemeinsam in Zürich, vielleicht erscheint ja bald ein zweites Kochbuch mit schweizerischen Einflüssen, das wäre doch mal was neues!

Die Food-Bloggerin und Autorin Hannah wollte ein Kochbuch erschaffen „das glücklich macht“, so ihre Worte. Sie wusste dass es schon zahlreiche Bücher rund um Babybrei, Stillkost und Co. gab, doch waren es eher einfache Kochbücher. Keines davon war wirklich so aufbereitet dass es inspirierend gewirkt hätte, denn bekanntlich isst ja das Auge mit.

Genau das war es, was mich vom ersten Moment an überzeugte. Der Callwey Verlag schickte mir ein Exemplar des Mama-Kochbuchs zum Testen zu. Auf den ersten Blick hätte man denken können, dass dies ein amerikanisches Kochbuch sei, denn das Design und die Art der Fotografie ist hierzulande nicht so üblich.
Schon die Bilder auf dem Cover machten mich neugierig. Jedes einzelne Bild weckte etwas positives in mir. Ich klappte das Buch auf und blieb schon bei der Einleitung hängen, die ich in jedem anderen Kochbuch übersprungen hätte. Doch diese wirkte sehr persönlich. Es waren wie die Worte einer Freundin, ein gut gemeinter Rat, von Mami zu Mami.

Ich blätterte weiter und gelangte zu den Rezepten für Schwangere. Die Rezepte waren ausgefallener, nicht abgehoben, aber mal was anderes. Hängen blieb ich beispielsweise an der „Linsensuppe mit Kumin und gebrannter Butter“. Ganz ehrlich, der Titel hätte mich gar nicht angelacht, aber das Bild dazu machte Lust auf mehr, und ich bin definitiv kein Suppenfan, aber diese sah zu lecker aus. Was mir ebenfalls gefiel war, dass die Gerichte nicht super exklusiv angerichtet waren, sondern so aussahen wie man sie sich selbst auch anrichten würde.

Natürlich landet nicht jedes Rezept auf meiner Favoriten-Liste, aber das wäre ja auch ungewöhnlich. Die meisten Rezepte jedoch sahen tatsächlich unglaublich vielversprechend aus. Ebenfalls gefiel mir die Vielseitigkeit. Hier hieß es nicht an jeder Ecke „bio“, „vegan“, „vegetarisch“, „kalorienarm“ oder „low-carb“. Endlich mal wieder ein schönes Kochbuch in dem man einfach nur „Pellkartoffeln mit Kräuterquark“ liest. Ja, so einfache Rezepte findet man in diesem Buch auch, aber sie haben auch ihre Daseinsberechtigung. Das Bild dazu hat mich direkt in Versuchung geführt schnell Kartoffeln und Quark zu kaufen und mir in Windeseile das Kartoffeln mit selbst gemachtem Kräuterquark zu machen.
Das Buch ist so schön zum schmökern, es macht richtig Laune und Lust auf Kochen. Neben Hauptgerichten findet man auch zahlreiche Desserts, ausgefallene Säfte, leckere Tees, gesunde Smoothies und sogar erfrischende Cocktails, um mal wieder nett anzustoßen nach der Stillzeit.

Als nächstes blieb ich bei der „Vorratsliste fürs Wochenbett“ hängen. Eine lange Liste leckerer Zutaten. Die meisten davon hat man (ich) sowieso meist daheim. Ein paar davon müsste ich besorgen, aber die Liste orientiert sich sowieso an ihren Rezepten. Man sollte sich also überlegen was man im Wochenbett davon gerne kochen würde. Hannahs Tipp: „Nutzt euren Nesttrieb und steckt einfach einen Teil eurer Energie statt in perfekte Babyzimmer in perfekt ausgestattete Vorratsschränke. Bringt sie auf Vordermann, sortiert, was das Zeug hält, und schmeißt weg, was abgelaufen ist.“.

So wie diesen Tipp, findet man zwischen den Kapiteln immer mal wieder einen persönlichen Teil von Hannah. Ein Statement, einen Tipp oder einfach einen Erfahrungsbericht. Auch das unterscheidet dieses Mama-Kochbuch von den vielen anderen Kochbüchern in der Buchhandlung.

Und schon war ich wieder abgelenkt. Ich blieb beim Bircher-Müsli hängen. Weit war ich noch nicht gekommen, gerade mal bis Seite 70 von ca. 250. Jedes Mal wenn ich in einem Café ein Bircher-Müsli zum Frühstück bekomme denke ich mir, dass ich das unbedingt mal selbst machen muss. Jetzt ist die Gelegenheit gekommen und einfach scheint es auch noch zu sein. Generell sind die Rezepte familienfreundlich. Manche gehen sicherlich ganz fix, und für andere braucht man vielleicht doch mal mehr als 30 Minuten. Aber so ist das ja auch im Alltag, mal hat man weniger Zeit, mal möchte man sich etwas mehr Zeit nehmen um was schönes zu kochen.

Hingegen der Bewertungen auf Amazon finde ich nicht, dass die Zutaten super exotisch sind. Teilweise sind Gewürze oder Zutaten dabei die ich nicht daheim habe, aber die Anschaffung lohnt sich immer. Das einzige was ich wirklich etwas exklusiver fand war der Trüffel. Wer kauft sich schon mal eben ein wenig Trüffel für daheim? Allerdings würde ich das tatsächlich gerne mal tun. Vielleicht gönne ich mir mal einen frischen Trüffel den ich auf dem Viktualienmarkt besorge, und zaubere mir damit leckere Penne. Gerade wenn man Gäste erwartet wäre das doch eine perfekte Gelegenheit. Das Bild zu den Nudeln hat mir schon Lust drauf gemacht.

Die Rezepte die ich in den kommenden Tagen und Wochen unbedingt ausprobieren muss?
Einmal das Bircher Müsli, dann das Mandelhühnchen-Curry, die Schokoladentarte und den Lachs mit Gurken-Kartoffelsalat. Nicht zu vergessen jedoch die Kartoffelgnocchi mit Birne und Salbei. Das Rezept scheint super einfach zu sein, klingt so köstlich und sieht auf dem Bild hammermäßig lecker aus. Hinterher am besten ein Eis-und-Keks-Sandwich mit selbstgemachten Cookies und dem Lieblingseis aus der Tiefkühltheke.

Was mich zum Hannah-Fan machte? Dieser eine Satz, mit dem sie mir aus der Seele sprach: „Hört auf euer Bauchgefühl. Egal was Ratgeber oder andere sagen, niemand weiß so gut, was ihr und euer Baby braucht, wie ihr selbst.„.

Genau das ist es, was ich allen rate zu tun. Ich selbst habe nie auch nur einen Ratgeber in Sachen Erziehung und Kind gelesen. Klar gibt es Momente in denen man mal einen Rat braucht, doch dann kann man zur Not immer noch Dr. Google fragen, wenn die eigene Mama nicht weiter weiß. Alles andere ergibt sich von selbst. Hört auf euren Bauch und versucht nicht euer Kind in einem der Bücher wiederzufinden. In meinem Kopf dröhnt immer ein tiefes „grrrrr“ wenn ich schon höre „Mein Kind macht…, genau so wie ich es in dem Buch XY gelesen habe.“.
Ich bin mit 25 Mutter geworden, ein Wunschkind, ebenso wie das zweite. Mein Mann und ich haben uns seit jeher immer auf unsere Intuition verlassen. Wir sind auch groß geworden, wir sind gesund, stark, wohl erzogen und recht intelligent möchte ich behaupten. Unsere Eltern hatten auch kein Google oder tausende Ratgeber. Sie hatten vielleicht EINEN Ratgeber mit ein paar Tipps und Hausmittelchen. Doch meist fragte man einfach die Familie und Freunde falls man etwas wissen wollte. Sonst verließ man sich einfach auf den Bauch, die innere Stimme. Das sollte auch heutzutage wieder mehr gemacht werden, statt sich von anderen Mamis, dem Internet oder sogenannten Experten verrückt machen zu lassen.

Wenn mal was nicht so läuft, macht es wie Hannah: „Tee trinken und versuchen cool zu bleiben“.

Jetzt gibt es gleich zwei Mal „Das Mama-Kochbuch“ zu gewinnen!

Wer sich schon mal einen ersten Eindruck verschaffen möchte der sollte sich mal auf dem Blog von Hannah umsehen. Hier findet man schon ein paar tolle Rezepte und anregende Bilder.
Zwei Exemplare von „Das Mama-Kochbuch“, im Wert von je 29,95€, verlose ich jetzt auf meinem Blog. Bis einschließlich Montag, den 29. Februar 2016 könnt ihr an dem Gewinnspiel teilnehmen. Die Teilnahme erfolgt, indem ihr isar mami auf Facebook und/oder Instagram folgt, den Beitrag TEILT und mir als Kommentar auf Facebook/Instagramm verratet was ihr am liebsten für eure Familie kocht und was allen besonders gut schmeckt. Egal ob es sich dabei um Fischstäbchen und Kartoffelbrei oder ein ausgefallenes 4-Gänge-Menü handelt. Ich möchte es gerne wissen! 🙂

Das Mama Kochbuch für die Schwangerschaft mit Baby und Kleinkind

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