Das Frog Bike 52 – Unser Test und unsere Erfahrung zum Kinderfahrrad

Es war mal wieder soweit. Ich dachte ja, dass Felix sein tolles Woom noch länger fahren könnte, doch bereits letztes Jahr zeichnete sich sehr schnell ab, dass das Rad zu klein werden würde. So musste auch diese Saison ein neues Fahrrad her. Nachdem wir mit BIKEBOX über die ganzen letzten Jahre so tolle Erfahrung gemacht hatten, bestellten wir auch diesmal Felix neues Rad im Onlineshop. Bevor ich mich allerdings für eine Rahmenhöhe entschied, nahm ich noch das Maß der Beininnenlänge von Felix. Es waren 51 cm, womit wir uns für das Frog 52 entschieden.

Wie man die Beininnenlänge richtig misst, könnt ihr hier nachlesen: Die richtige Größe für ein Kinderfahrrad.

Innerhalb weniger Tage war es da, das neue Frog Bike.

Frog Bikes – Der erste Eindruck

Felix wusste mal wieder nichts von seinem Glück. Wir bestellten das Frog Bike mit der Lackierung „Union Jack“. Bisher waren alle seine Räder grün, sogar sein Puky Wutsch und das Puky Laufrad. Tatsächlich hätte ich mich auch wieder für das neongrüne Kinderfahrrad entschieden, wenn es nicht ausverkauft gewesen wäre. Sein Glück, denn so hat er zumindest mal etwas Abwechslung und das Design gefällt mir richtig gut.
Der Papa durfte das Rad zusammenbauen. Selbstverständlich ging das nicht ohne zu fluchen, aber ich glaube so ganz ohne Meckern bekommt man die Räder nie zusammmen. Hinzu kommt, dass Frog wohl nie eine Anleitung mitliefert, darüber sollte definitiv nachgedacht werden.
Aufgebaut war es wirklich toll. Ich war ganz verliebt und freute mich schon auf Felix‘ Reaktion.

Nach einem langen Tag auf einem Kindergeburtstag kam er wirklich müde zuhause an. Doch eine Überraschung sollte er an dem Tag noch erleben. Er kam auf die Terrasse und bekam dort sein nigelnagelneues Fahrrad zu sehen. Er war unglaublich glücklich dass er nun endlich wieder vernünftig Fahrrad fahren konnte, nachdem er wochenlang nur noch auf dem Roller unterwegs war. Der Stolz über sein neues Rad stand ihm ins Gesicht geschrieben. Das Union Jack Design erinnerte ihn an den Film Cars, der im zweiten Teil in London spielt. Es war also eine rundum gelungene Überraschung.

Frog Bike - Unser Test und unsere Erfahrung zum Kinderfahrrad

Erste Runden auf dem neuen Fahrrad

Nachdem es schon spät und Felix sehr müde war, musste die erste Testfahrt bis zum nächsten Tag warten. Doch gleich am nächsten Morgen stieg er auf sein neues Rad. Gangschaltung? Das war etwas ganz neues für ihn. Erst einmal fuhr er einfach so ein wenig durch unsere Anlage. Nachdem er bisher nur geschwungene Lenker gewohnt war, waren die ersten Kurven noch etwas wackelig und er küsste auch zwei Mal den Boden beim Absteigen. Doch schon bald hatte er den Dreh raus und sich an das Feeling vom neuen Rad gewöhnt.
Er flitzte hin und her und strahlte von einer Backe zur anderen.

Irgendwann sah ich ihn mir auf dem Rad so an und stellte fest, dass ich wohl auch das Frog 55 hätte bestellen können. Ich weiß nicht ob Felix so schnell wächst oder das Rad in seinem Fall etwas kleiner ausfällt, doch es wirkte fast schon wieder zu klein. Nachdem wir den Sattel nochmals angepasst haben, hatte sich meine Sorge zum Glück wieder verflüchtigt. Es passt nun deutlich besser, so dass der Winkel der Beine, beim Treten nun auch groß genug ist. Die Haltung passt auch für ein Mountainbike. Für mich war es lediglich ungewohnt ihn auf diesem „Große-Jungen-Rad“ zu sehen.
In dem PDF steht auch, welches Rad von welcher Marke für welche Beininnenlänge geeignet ist, das hilft wirklich weiter bei der Wahl des richtigen Kinderfahrrads.

Das Frog Bike nach 4 Wochen Test

Tatsächlich hat Felix sein neues Rad nun schon vier Wochen. Es ist leider nicht ganz unfallfrei geblieben, aber das gehört bei den Kids nunmal dazu. Es hat ein/zwei Schrammen, die sich jedoch dank des mitgelieferten Ausbesserungs-Lacks problemlos retouchieren lassen. Den Sattel hat’s auch einmal ordentlich erwischt, aber da holen wir uns zu gegebener Zeit einfach für 10 Euro einen neuen. Stürze sind bei Wettrennen unter Kindern nicht vermeidbar, aber sie haben ihren Spaß und solange sie einen passenden Helm tragen bleibt es auch meist bei ein paar blauen Flecken und Kratzern.

Felix kommt auf dem Rad super zurecht und hatte das mit der Gangschaltung dank Papas Tipps schnell raus. Im Moment nutzen wir noch die Hybrid-Reifen, doch wurde sogar noch ein zweiter Satz Reifen für’s Gelände mitgeliefert. Wenn es also diesen Sommer nochmals richtig zur Sache gehen soll, dann kommen die drauf. Dank der Schutzbleche, die ebenfalls enthalten waren, sieht man am Ende auch nicht aus wie ein Streifenhörnchen und meine Waschmaschine muss nicht noch mehr Wäsche waschen als sonst.

Besonders schön finde ich, dass wir wieder ein leichtes Fahrrad für Felix haben. Es wiegt nur 7,76 kg, was wirklich fantastisch ist für die Größe. Sein Woom 3, welches er noch bis vor wenigen Wochen gefahren ist, wiegt auch nur 5,7 kg, ein Fliegengewicht. Wir hatten als Kinder noch richtig schwere Räder die man immer umherwuchten musste, daran ist heutzutage zum Glück nicht mehr zu denken. Ohje…da muss ich dran denken wie ich das aus dem Keller hochschleppen musste.

Die Shimano Gangschaltung ist für ihn ebenso einfach zu bedienen wie die Bremse. Sein erstes Rad von Puky hatte eine Rücktrittsbremse, das Woom eine Handbremse und auch das Frog Bike verfügt über eine Handbremse. Wie schon im letzten Testbericht geschrieben ist der Wechsel von der Rücktrittsbremse auf die Handbremse für Kinder sehr einfach. Andersherum ist es schon etwas schwieriger, aber Kinder lernen schnell.

Was wir jetzt noch brauchen? Ein Set einfacher Fahrradlichter und einen Fahrradständer, nachdem dieser standardmäßig nicht enthalten ist.

Mein Fazit

Bisher bin ich und vor allem Felix mit dem Fahrrad sehr zufrieden. Man kann es nicht direkt mit dem vorigen Rad vergleichen. Das Woom 3 war nochmals deutlich kleiner und dadurch auch leichter. Obwohl das neue Frog Bike 52 für seine Größe ebenfalls leicht ist, kam es mir anfangs noch recht schwer vor. Ungewohnt ist für mich als Mama auch der gerade Lenker. Mein Baby wird groß und fährt nun ein Mountainbike, an den Gedanken muss ich mich erst noch gewöhnen. Weg ist der „bequeme“ geschwungene Lenker den ich an meinem eigenen Citybike so sehr schätze. Aber ein Jungenrad muss halt auch cool sein!

Unserer nächsten Fahrradtour steht nun nichts mehr im Wege, bis auf das Wetter.
Vielen Dank an der Stelle an den BIKEBOX Onlineshop für die wiederholt tolle Zusammenarbeit.

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