Smarter Wassermelder im Test – Der WLAN-Wassermelder von devolo

Wann ist bei euch der nächste Urlaub geplant? Wie wir vor vier Jahren selbst erleben mussten, kann schon ein Kurzurlaub Folgen haben, wenn man derweil daheim einen Wasserschaden hat. Auch jetzt sind wir wieder für zwei Nächte in Österreich, haben diesmal aber unser Zuhause „im Blick“.

Vor fast vier Jahren traf es uns ganz unvorbereitet. Eigentlich wollten wir nur drei Nächte in den Bergen verbringen. Doch bereits am zweiten Tag rief mich meine damalige Putzfrau an und überbrachte mir die schlechte Nachricht. Die Küche stand wohl unter Wasser und sie hatte ihren Mann gebeten schon einmal das Wasser abzudrehen. Eine Horror-Nachricht, egal ob es eine Mietwohnung oder Eigentum ist. Mein Mann und ich wurden kreidebleich und wussten, dass wir sofort heim mussten. Innerhalb weniger Minuten hatten wir unsere Sachen wieder im Koffer verstaut, Felix ins Auto gesetzt und traten dann auch schon wieder die Rückreise an.

Zuhause erwartete uns eine nasse Küche und bei einem Blick hinter die Blende wurde klar, dass das Wasser auch schon das Parkett im Wohnzimmer erreicht hatte. Es war eine offene Küche und der Tresen stand genau auf der Kante von Fließen zu Parkett. Natürlich hatte sich die Parkettkante schon mit Wasser vollgesogen, da war nichts mehr zu machen. Dank des Anrufs und des Eingreifens unserer Bekannten konnten weitere Folgen abgewendet werden, wer weiß wie weit das Wasser sonst noch geflossen wäre. Schon so war der Schaden groß genug, auch der Vermieter war alles andere als erfreut.

Blöderweise hatten wir die Spülmaschine noch angeschmissen bevor wir aus dem Haus sind und die Dichtung hatte sich gelöst. Wie man später herausfand war diese für die Maschine viel zu klein gewesen. Glücklicherweise übernahm die Versicherung des Vermieters den Schaden, doch wir hatten wochenlang wirklich laute und sperrige Trocknungsgeräte in der Wohnung. Ich war mit Max schwanger und wir mussten uns zudem noch mit Handwerkern herumschlagen, die kamen um Renovierungsarbeiten am Parkett und an den Wänden vorzunehmen. Alles in allem war dieser Wasserschaden einfach unnötig und nervig.

devolo Home Control Zentrale – Die Z-Wave-fähige Steuerungseinheit

Unsere neue Wohnung – unser Eigenheim – haben wir fast komplett auf smartes Licht umgestellt. In mehreren Zimmern steht ein Amazon Echo und wir versuchen so viel wie möglich über Alexa zu steuern. Da lag es nur nahe auch einen smarten Wassermelder zu installieren um bei eventuellen Wasserschäden sofort alarmiert zu werden. Derzeit gibt es noch nicht viele Anbieter und einer der am besten bewerteten WLAN-Wassermelder ist der von devolo. Für die Nutzung der Smart Home Wassermelder benötigt man zu allererst eine Z-Wave-fähige Steuereinheit, mit der sich die Wassermelder verbinden können.

Wir entschieden uns für die devolo Home Control Zentrale, die wir zukünftig auch für andere Smart Home Geräte nutzen können, wie beispielsweise smarte Thermostate, Türöffner oder smarte Rolläden. Ehrlich gesagt sah die Zentrale auf dem Bild kleiner aus als sie in Wirklichkeit ist, aber sie passte zum Glück noch neben unseren FRITZ! WLAN-Repeater, mit dem sie auch verbunden werden musste. Die devolo Zentrale ist sogar genauso groß wie der Repeater, wir ihr auf dem Bild sehen könnt. Die Z-Wave-Steuereinheit und der Router bzw. Repeater müssen direkt über ein LAN-Kabel verbunden werden. Zugleich müssen beide Geräte am Strom angeschlossen sein. Am besten man sucht sich schon vorab einen geeigneten Platz für die Geräte, damit beim Eintreffen der Bestellung alles vorbereitet ist.

WLAN Wassermelder

devolo Home Control Wassermelder – Unser intelligenter Wassersensor

Anders als die devolo Steuereinheit ist der Wassermelder wirklich schlicht und klein. Eingerichtet war sie in fünf Minuten, nachdem wir einen „my devolo“-Account angelgt hatten. In dem Account kann man die neuen Geräte dann mit wenigen Klicks hinzufügen und die Geräte auch benennen. Wir haben zwei Wassermelder und diese heißen einfach „Wassermelder Küche“ und „Wassermelder Bad“. Sobald der Sensor reagiert wird eine SMS an die hinterlegte Handynummer und eine E-Mail an den Benutzer gesendet. Nun aber nochmals zur Installation.

Smarter Wassermelder

Die Installation – Schnell und einfach eingerichtet

Sobald ihr den Account erstellt und die Geräte bzw. das Gerät hinzugefügt habt, solltet ihr den Sensor testen. Wir haben erst einen einfachen Test gemacht, und auf den Küchentresen ein wenig Wasser ausgeschüttet. Daraufhin haben wir beide Kontakte des Sensors hineingehalten, welcher sofort reagiert hat. Er hat geleuchtet und einen Alarmton von sich gegeben. Nahezu zeitgleich kam die E-Mail und SMS an, in der stand, dass der Wassermelder Küche ausgeführt wurde. Wer die App installiert wird sogar noch über deren Push-Notifications informiert, sollte etwas nicht stimmen.

WLAN Wassermelder Test

Im Bad haben wir den Test nochmals mit einem nassen Handtuch durchgeführt und den Verbindungseinheit des Sensors an die Stelle gehalten an der sie hingeklebt werden sollte. Das haben wir deshalb gemacht um zu prüfen ob der WLAN-Empfang an der Stelle einwandfrei funktioniert, denn sonst wäre das alles ja für die Katz. Hinter der Waschmaschine hätte es beispielsweise nicht geklappt. Jetzt haben wir den Wassermelder an die Wand daneben geklebt und den Sensor wie in Bildern und Videos beschrieben an den unteren Rand, so dass die Sensoren den Boden berühren.

Smarter Wassermelder Erfahrung

Im Video sieht man allerdings, dass der Sensor festgeschraubt wird. Wir haben ihn statt dessen mit doppelseitigem Klebeband angebracht, was einwandfrei funktioniert.



Toll, aber noch nicht zu 100% ausgereift.

Die devolo Wassermelder sind mit die besten die es derzeit gibt, doch die Produkte sind noch nicht ganz ausgereift. Man erhält keine Meldung wenn die Wassermelder nicht in Reichweite des Routers sind. Wir mussten es mehrmals mit einem nassen Tuch oder etwas Wasser an der Stelle testen, um zu wissen ob der Sensor reagiert und daraufhin die Benachrichtigung schickt. Ebenso wird man nicht informiert wenn die Batterie fast leer ist. Die angegebene Batterielaufzeit entspricht in etwa fünf Jahren. Am besten man stellt sich einfach einen Reminder ein, um dies nach viereinhalb Jahren zu überprüfen.

Wer seine devolo Geräte per Sprachsteuerung bedienen möchte bzw. einen Status abfragen möchte braucht eine Google Home Basis. Wir haben einen Amazon Echo, aber ehrlich gesagt brauche ich keine Sprachsteuerung wenn ich nur den Wassermelder installiere. Bei weiteren devolo Produkten macht es durchaus Sinn, wie dem smarten Thermometer oder auch der ferngesteuerten Rolladensteuerung.

Unbesorgt unterwegs

Dank dieser WLAN-Wassermelder sind wir nun deutlich beruhigter wenn wir unterwegs sind. Egal ob es nun zwei oder drei Tage oder gleich mehrere Wochen sind, wir können sofort reagieren. Zur Not könnten wir immer unsere Eltern kontaktieren, die einen Schlüssel zur Wohnung haben, damit sie das Schlimmste verhindern können. Alles in allem war es eine sehr sinnvolle Investition, wenn man bedenkt was so ein Wasserschaden kosten kann und vor allem wie viel zusätzlichen Ärger man damit hat.

Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit E.ON Deutschland. Weitere ISAR MAMI-Produkttests findet ihr hier.

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