Rezept: Bunte Schoko-Cake-Pops für den Kindergeburtstag

Dieser Monat hatte es in sich. Gleich zwei Kindergeburtstage standen an. Max ist erst ein Jahr alt geworden, somit kam zu seinem Geburtstag „nur“ die Familie. Wir hatten einen schönen Tag, mit Kaffee, Kuchen und Abendessen.
Bei Felix war es ähnlich, nur dass an einem Tag die Familie kam und es einen weiteren Kindergeburtstag gab. Er durfte fünf Kinder aus dem Kindergarten einladen und seine zwei Cousins waren natürlich auch dabei. In Null Komma Nix war Leben in der Bude, mehr als nötig, aber lustig war’s. Die Kinder spielten, flitzten von einem Raum in den anderen, lachten, plapperten und schrien auch gelegentlich.

Bei dem Energieverbrauch musste zwischendurch „getankt“ werden. Wohl wissend hatte ich schon vorgesorgt und konnte meine ersten selbstgemachten Cake Pops präsentieren. Sie kamen unglaublich gut an. Eines der Kinder hatte sogar vier oder fünf davon verputzt. Zum Glück war das Rezept sehr ergiebig, so hatte ich mehr als genug um alle Zwerge zu versorgen.

bestes-rezept-cake-pops-backen

Vorab: Am besten ihr bereitet die Cake-Pops einen Tag vorher vor, denn die Kugeln sollten im Kühlschrank über Nacht fest werden.

Rezept: Cake-Pops mit Zuckerstreuseln oder Smarties

  • 350g Butter
  • 350g Zucker
  • 350g Mehl
  • 6 Eier
  • 1 Pckg. Vanillepulver
  • 1 Pckg. Backpulver
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Pckg. Frischkäse
  • 1 Becher Schmand
  • 400-500g Vollmilchschokolade
  • Deko: Zuckerstreusel, Smarties, Krokant oder anderes
    Zusätzlich

  • Cake-Pop-Stiele (alternativ auch festere Schaschlik-Spieße)
  • Cake-Pop-Ständer (alternativ Styropor, Schaumgummi o.ä.)

Cake-Pops – Die Vorbereitung am Tag zuvor

Wie oben schon geschrieben solltet ihr einen Tag vorher die Cake-Pops vorbereiten.
Zuerst macht ihr den Kuchen, der ist wirklich super einfach. Hierzu einfach die zimmerwarme Butter (alternativ 30 Sek. in die Mikrowelle), den Zucker, das Mehl, die Eier, Vanillepulver, Backpulver und den Zitronensaft vermischen, bis ein schöner Teig entsteht. Anschließend gebt ihr den Teig in eine gefettete Form. Im Originalrezept wird ein Blech empfohlen, doch ich habe ihn in einer großen herkömmlichen Kuchenform gebacken.
Der Kuchen wird bei 175° Celsius (Umluft) für ca. 40 Minuten gebacken, auf dem Blech geht es schneller.

Nun lasst ihr den Kuchen abkühlen und bröselt ihn anschließend in eine große Schüssel, so fein es geht. Im nächsten Schritt mischt ihr den Becher Schmand und den Frischkäse kurz zusamen und gebt ihn dann zu den Kuchenbröseln hinzu. Vermengt jetzt alles gut mit den Händen, bis ein schöner homogener Klumpen entsteht aus dem sich Kugeln formen lassen.
Legt den Teigklumpen am besten auf einen Teller und zupft euch immer wieder ein wenig davon ab, um daraus die Kugeln zu formen. Die Cake-Pops könnt ihr beliebig groß formen, doch ich würde sie nicht allzu groß machen, da sie sonst womöglich vom Stiel wegbrechen.

Ich hatte letztlich ganze 43 Cake-Pop-Kugeln, also mehr als genug für die hungrige Meute. Diese habe ich wieder in die Schüssel gelegt, sie zugedeckt und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.

Cake-Pops – Die Kuchen-Kugeln werden zum Hingucker

Am nächsten Morgen ging es dann ans Eingemachte. Die Kugeln wurden einzeln aufgespießt und in flüssiger Schokolade gewälzt, die ich vorher in der Mikrowelle verflüssigt hatte. Allerdings war immer so viel Schokolade auf den einzelnen Kugeln, dass ich mit dem Pinsel nacharbeiten musste. Ich habe die überschüssige Schokolade abgestreift, bunte Zuckerperlen oder Smarties drübergegeben und sie in den Cake-Pop-Ständer gestellt.

rezept-cake-pops-fuer-kinder-backen

Zwei Dinge gibt es hierbei zu beachten:
Die Zuckerstreusel lassen sich wunderbar auf den Cake-Pops anbringen, die Smarties jedoch sind etwas kniffliger. Ich rate dazu ein paar Smarties oben drauf zu geben und weitere Smarties auf der Unterseite erst dann anzubringen, wenn die Schokolade schon ganz leicht getrocknet ist. Ansonsten fallen sie einfach wieder ab weil sie an der Schokolade herunterfließen.

Ein weiterer Punk sind die Cake-Pop-Ständer. Ich glaube in den seltensten Fällen muss man in einen teuren Ständer investieren, zumal man darauf meist nicht viele Cake-Pops trocknen lassen kann. Ich bin hier eher für die kostengünstigere und platzsparende Variante. Man kann die Cake-Pops einfach in Styropor, Moosgummi oder ähnliches festes stecken, damit sie dort in Ruhe trocknen können. Am Ende schmeißt man dieses einfach weg.
Ich habe mir aus der Not einfach einen gebaut, und zwar aus einem Schuhkarton-Deckel. Erst habe ich die Löcher mit dem Schaschlik-Spieß vorgestochen, um dann mit einem Cake-Pop-Stiel die richtige Größe nachzustechen. Knapp 30 Cake-Pops konnte ich so in Ruhe trocknen lassen.

Bei den anderen habe ich die Geduld verloren. Ich habe daher immer zwei auf einen Holzspieß gespießt, mit Schokolade bepinselt, dekoriert und dann auf Backpapier trocknen lassen. Diese Variante sah meines Erachtens ebenfalls super aus.
Schmecken tun sie wirklich unglaublich gut. Ich habe innerhalb von zwei Tagen etwa sechs oder sieben Schokoladen-Cake-Pops gegessen…mmmmhhh!

Rezept: Bunte Schoko-Cake-Pops für den Kindergeburtstag

Cake-Pops Zubehör

Ohne diese Cake-Pop-Stiele geht es nicht, vor allem wenn die Cake-Pops für Kinder sind, die 100 Stiele werdet ihr sicher verbrauchen. Sie lieben diese Lutscher-förmigen Kuchen mit Schokoladenüberzug und bunten Streuseln. Zudem lassen sie sich so wunderbar und ohne schmutzige Finger essen.
Der Cake-Pop-Butler bietet Platz für gleich 20 Cake-Pops. Er hat sehr gute Bewertungen und sieht tatsächlich sehr stabil aus, vor allem da ich jetzt weiß worauf es bei einem solchen Produkt ankommt. Den Preis finde ich auch fair und selbst wenn man zwei davon besellt lassen sie sich gut verstauen.
Wer gerne perfekt gleichrunde Cake-Pops herstellen möchte, ohne noch groß Kugeln formen zu müssen, der sollte sich auf alle Fälle einen solchen Cake-Pop-Maker bestellen. Die Bewertungen sind auch bei diesem Gerät vielversprechend.
Auch diese Cake-Pop-Backform aus Silikon wird gerne genutzt. Laut der Bewertungen auf Amazon sind die Kunden begeistert. Das schöne ist, dass diese Silikon-Backformen sich immer super platzsparend verstauen lassen und zudem kein Einfetten benötigen. Gleich 20 Pops auf einmal lassen sich damit produzieren. Rezepte, Verzierungsvorschläge und Lolli-Sticks sind ebenfalls in dem Set enthalten.
Der Bestseller unter den Cake-Pop-Backbüchern ist das Buch Cake-Pops – Sti(e)lvoll naschen. Ich selbst habe es leider noch nicht, werde es mir jedoch demnächst zu Gemüte führen, denn ich habe Gefallen an diesen leckeren schokoladenumhüllten Kuchen-Kugeln gefunden. Mit einem Haps sind die im Mund, und noch dazu so köstlich.

Speak Your Mind

*