Wie schläft mein Kind durch?
Diese und viele andere Fragen stellen sich Mütter wie auch Väter, vor allem im ersten Lebensjahr. Unser Sohn hat es uns einfach gemacht, bzw. waren wir auch etwas entspannter was viele Themen betrifft. Der Felix hat schon nach 6 Wochen zwischen 6 und 8 Stunden nachts geschlafen. Als er 3 Monate alt war haben wir ihn eines abends mal in sein richtiges Bett in seinem Zimmer gelegt, da wir noch etwas länger aufbleiben und ihn nicht wecken wollten. Sonst hat er immer im Babybay, bei uns am Bett geschlafen.
Als wir merkten dass er zufrieden in seinem Bett eingeschlafen war wollten wir ihn nicht stören und haben ihn in dieser Nacht nicht mehr zu uns ans Bett geholt. Wir hatten ständige Kontrolle über unser Babyphon mit integrierter Kamera, welches ich wirklich jedem wärmstens empfehlen kann. Letztendlich hat Felix ganze 12 Stunden geschlafen…unglaublich. Daraufhin haben wir es auch die Nächte darauf so versucht, und seitdem schläft er meist 12 bis 13 Stunden pro Nacht, problemlos. Das Ding ist, dass die meisten Kinder wahrscheinlich auch länger schlafen würden, wenn sie ihre Ruhe hätten. Sie bekommen ja doch sehr viel mit, das Atmen, Schnarchen, Umdrehen etc. Wenn die Kinder dann nachts aufwachen und Lärm machen geben die meisten ihnen die Flasche oder stillen, obwohl er/sie das vielleicht gar nicht braucht. Felix wacht auch öfters nachts auf, quatscht dann manchmal mit seinen Kuscheltieren, und schläft dann wenige Minuten später wieder ein.
In der aktuellen Ausgabe der Laviva (Zeitschrift von REWE, Penny etc.) ist eine Kolumne über eine Autorin drin, die ein Buch zu genau diesem Thema geschrieben hat. Es geht darum, dass sie als Amerikanerin in Frankreich festgestellt hat, dass französische Kinder teilweise viel ruhiger sind, und mehr Geduld haben und sich generell anders verhalten. Das Buch heißt – entsprechend dem Inhalt – „Warum französische Kinder keine Nervensägen sind“. Unter anderem erklärt sie auch wieso französische Kinder eher ein „Nein“ akzeptieren oder ihre Eltern ausreden lassen.
Dort finden sich für die ein oder anderen sicher ein paar hilfreiche Tipps.
Ich muss gestehen, dass ich bisher nicht ein Buch gelesen habe was die Erziehung betrifft. Auch vor der Geburt habe ich höchstens den ein oder anderen Tipp aufgeschnappt. Ich persönlich gebe mehr auf meine Intuition als auf irgndein Buch, denn ich kenne mein Kind immernoch am besten. Und? Mein Kind ist total fröhlich, brav, isst toll und schläft wie ein Weltmeister. Ich glaube wir sollten mehr auf unseren Bauch hören, denn wir selbst sind doch auch gut erzogen worden, auch ohne Internet und tausende Bücher. Alle die nicht unbedingt dieser Meinung sind wird meine Buchempfehlung sicherlich gefallen.
Buenas noches Ladies! 🙂







2 Comments
Iris
Über einen Umweg (Kinder Second Hand Läden) habe ich deinen Beitrag zum Thema „Durchschlafen“ gefunden und gelesen.
Mütter wie du sorgen bei den anderen (vor allem Erstmamas), deren Kind nicht „toll isst und wie ein Weltmeister schläft“, für das schlimmste aller Gefühle, nämlich Unzulänglichkeit.
Abgesehen davon glaubst du das ja wohl selbst nicht… Aber es wird ja nirgends so viel gelogen wie beim eigenen Nachwuchs 🙂
Zum Glück habe ich auch zwei Kinder und weiß wie es wirklich ist und dass alles irgendwie wird.
Melanie
Hallo Iris,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Zu aller erst möchte ich klarstellen, dass ich keinen Blog schreibe um irgendwem Lügenmärchen aufzutischen, dann hätte ich wohl doch lieber Buchautorin werden sollen, die sich Fantasiegeschichten für Kinder ausdenkt.
Ich kann Dir sagen, dass das wirklich so war. Felix hat glücklicherweise viel geschlafen, und auch heute, mit seinen zwei Jahren, schläft er noch mindestens 10 Stunden, wofür wir wirklich dankbar sind. Allerdings weiß ich auch, dass das eine Ausnahme ist und keinesfalls die Regel. Jedes Kind ist anders, und genau so soll man das auch sehen. Jedes Kind hat seinen eigenen Kopf, seine eigenen Macken und seinen eigenen Rythmus.
Beispielsweise zahnt er im Moment, ist quengelig und hat uns nach der Zeitumstellung schon um 5 Uhr morgens aus dem Bett geholt. Es ist immer anders, die Kinder verändern sich. Wer weiß wie es mit einem zweiten Kind wäre? Ich weiß es nicht! Vielleicht lässt es mich keine Nacht durchschlafen, keine Ahnung! Ich weiß jedoch, dass es für den Felix – auch heute noch – das Beste ist in seinem eigenen Bett zu schlafen. Er verlangt sogar danach.
Er ist noch NIE bei uns im Bett eingeschlafen, auch wenn wir uns das das ein oder andere Mal schon gewünscht hätten.
Du bist sicher nicht weniger glücklich mit Deinen zwei Kindern als ich, auch wenn sie nicht durchschlafen oder durchgeschlafen haben. Ich gebe hier meine eigene Meinung preis, gebe Tipps die dem einen helfen, dem anderen nicht, mehr tue ich nicht!
Viele Grüße,
Melanie