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Rhabarber-Tarte Rezept

Rhabarber-Tarte mit Baiser

Habt ihr schon einmal eine Tarte gebacken? In den USA heißt es ja einfach Pie. Pies gibt es in allen möglichen Ausführungen und so könnt ihr auch dieses Rezept ganz einfach abwandeln. Statt Rhabarber könnt ihr Äpfel oder süßen Kürbis zubereiten, oder einen Pecan-Pie zaubern. Eurer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Vorbereitungszeit 35 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Arbeitszeit 55 Min.
Gericht Backen, Dessert, Frühstück, Kuchen, Nachspeise, Tarte
Land & Region Deutschland
Portionen 8 Stücke

Equipment

  • Rührschüssel für den Teig
  • Rührschüssel für das Baiser
  • Rührgerät bzw. Küchenmaschine
  • Schneebesen
  • Nudelholz
  • Pfanne

Zutaten
  

Rhabarber leicht karamellisieren

  • 400-600 g Rhabarber
  • etwas Butter ca. 1 TL
  • 1 EL brauner Zucker

Der Mürbeteig

  • 300 g Mehl
  • 125 g Butter kalt
  • 125 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Pckg. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zimt

Der perfekte Baiser

  • 2 Eiweiß
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • optional: gemahlene und gehackte Haselnüsse oder Mandeln

Anleitungen
 

  • Schneidet zu Beginn den Rhabarber fingerbreit in Stücke und schwitzt ihn kurz mit der Butter in der Pfanne an.
    Streut anschließend den braunen Zucker darüber und lasst alles bei ganz niedrigen Temperaturen nebenbei karamellisieren. Der Rhabarber wird dadurch schön zart und ihr habt keine Fasern in eurer Tarte.
  • Während der Rhabarber in der Pfanne zarte Formen annimmt, könnt ihr den Mürbeteig vorbereiten. Hierfür einfach alle Zutaten zusammen in eine Schüssel geben und eine Weile kneten, bis eine einheitliche Masse entsteht.
    Die Butter sollte in jedem Fall kalt sein und erst durch die Verarbeitung ein wenig mit der restlichen Masse verschmelzen. Eine Küchenmaschine kann gerne helfen, den letzten Feinschliff bekommt man aber meist nur in Handarbeit hin.
    Den Teig könnt ihr gerne direkt auf etwas Mehl ausrollen, auf dem Nudelholz aufgerollt lassen und dann langsam über eine geeignete Tarteform oder einfach eine Springform ausrollen.
  • Vorsichtig wird der Teig nun zurechtgelegt und an den Rändern festgedrückt. Der überschüssige Teig - und es sollte defintiv ein Überschuss bleiben - kann zur Deko verwendet werden.
  • Ihr könnt den übrigen Teig mit Keksformen ausstechen und am Ende oben auflegen, oder in Streifen schneiden und ein Gitter formen, bevor es für die Tarte in den Ofen geht. Vorher jedoch kümmern wir uns noch um das Baiser.
  • Baiser ist kein Hexenwerk. Wichtig ist vor allem, dass das Eiweiß in einer ganz sauberen, trockenen und fettfreien Schüssel landet.
    Mit Schneebesen oder Rührstäben wird das Eiweiß nun aufgeschlagen, dazu kommt die Prise Salz. Sobald das Eiweiß schön aufgeschlagen ist und einer Wolke gleicht, den Zucker ganz langsam nach und nach einrieseln lassen. Das ist ausschlaggebend für die spätere Konsistenz.
  • Wer den Zucker einfach komplett hinzugibt, hat später eine flüssige weiße Sauce, mehr nicht. Hab's getestet...
  • Ich hebe gerne am Ende noch vorsichtig ein wenig gemahlene Haselnüsse unter die Baisermasse, das gibt dem ganzen nochmals einen extra Pepp, wer diese nussige Note mag.
  • Nun ist es soweit, ihr gebt den Rhabarber zum Baiser, gerne auch noch ein paar frische oder tiefgekühlte Beeren, mischt es vorsichtig und gebt nun diese herrlich fluffige Füllung auf den Mürbeteig in der entsprechenden Form.
  • Wie gesagt könnt ihr das Ganze nun mit Teig-Streifen oder Teig in verschiedensten Formen dekorieren.
  • Nun kommt die Tarte - ohne Vorbacken des Teigs oder ähnliches - einfach bei 180°C (Umluft) für etwa 25 Minuten in den Ofen.
    Ab 20 Minuten am besten ein wenig beobachten. Ihr seht irgendwann selbst, wenn der Teig oben minimal dunkler wird und auch das Baiser sich etwas bräunlich färbt.
  • Die Rhabarber-Tarte mit Baiser nun kurz abkühlen lassen und genießen. Egal ob mit einer Tasse Kaffee, einer Kugel Vanilleeis oder ganz pur, sie ist immer himmlisch lecker und bei uns so schnell weg. Weitere tolle Kuchen, Cookies und Plätzchen findet ihr hier auf meinem Blog.
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